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Medien Faszination Weltall – „Nacht der Sterne“ bei Arte
Nachrichten Medien Faszination Weltall – „Nacht der Sterne“ bei Arte
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10:02 10.08.2018
Faszinierendes All: Janna Levin, Professorin für Physik und Astronomie am Barnard College der Columbia University, erklärt das Phänomen „Schwarzes Loch“. Quelle: Foto: Arte
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Paris

Nein, das war nicht der Blutmond, der bei uns Ende Juli zu sehen gewesen ist. Das Foto, das Jan Josef Liefers kurz nach dem Himmelsspektakel bei Facebook veröffentlicht hat, zeigte in Wirklichkeit nur eine schnöde runde Scheibe Paprikasalami. Ein netter Spaß, mit dem sich der „Tatort“-Star ein wenig lustig gemacht hat über die überbordende Begeisterung, die die letzte Mondfinsternis nicht nur bei uns ausgelöst hat. Und die unter anderem dazu geführt hat, dass gefühlt jeder zweite Nutzer ein Foto dieses himmlischen Phänomens bei Facebook, Twitter und Co. veröffentlicht hat.

Das nächste Himmelsspektakel steht bevor: Sternschnuppen

Und bereits an diesem Wochenende erwartet uns das nächste Himmelsspektakel. In den Nächten von Sonnabend auf Sonntag und besonders Sonntag auf Montag werden zahllose Sternschnuppen über den dann hoffentlich klaren Himmel huschen. Experten rechnen mit bis zu 100 Stück pro Stunde – darunter einige besonders helle Leuchtspuren, die einige Sekunden zu sehen seien werden.

Wie fasziniert der Mensch von Himmelsphänomen ist, zeigt auch der große Zuspruch den Deutschlands Astronaut Alexander Gerst genießt. Er weilt gerade zum zweiten Mal auf der internationalen Raumstation ISS und seine von ihm dort unter dem Namen „Astro-Alex“ verfassten Tweets haben mehr als 1,1 Millionen Twitternutzer abonniert.

Eine Zuschauerzahl von der der deutsch-französische Kultursender Arte nur träumen kann. Aber für all die irdischen Mond- und Sternsüchtigen verspricht der Sender an diesem Sonnabend ein unterhaltsames Programm. In einer sogenannten „Nacht der Sterne“ zeigt Arte den ganzen Tag Berichte und Reportagen, die sich mit vielen Aspekten der Raumfahrt beschäftigen.

Zwei spannende Langdokus in Erstaufführung

Und am Abend laufen dann zum ersten Mal im deutschen Fernsehen zwei lange Dokus. Zum einen um 20.15 Uhr der amerikanische Dokumentarfilm „Geheimnisvolle Schwarze Löcher“. Darin stellt die Astrophysikerin Janna Levin den Forschungsstand über dieses geheimnisvolle Himmelsphänomen vor.

Mit Hilfe von Spitzenforscherinnen und -forschern aus den Bereichen Astronomie und Physik werden Fragen beantwortet wie: Woher kommen Schwarze Löcher? Aus was bestehen sie? Wie verändern sie die Struktur des Universums? Und was passiert eigentlich, wenn man in ein Schwarzes Loch hineinfällt? (Das kommt zwar eigentlich selten vor, aber man kann ja nie wissen).

In dem sich um 22.05 Uhr anschließenden französischen Dokumentarfilm „Auf zum Mars!“ (Regie: Alain Tixier, Vincent Perazio) geht’s dann auf die ISS zusammen mit dem Astronauten Thomas Pesquet, der 2017 dort ein halbes Jahr verbracht hat. Getrieben wird der Franzose von dem Traum, eines Tages zum Mars zu reisen.

Die Reise zum Mars bringt viele Schwierigkeiten mit sich

Einen Traum, den viele seiner Kollegen offensichtlich teilen und an dessen Verwirklichung schon seit längerem auch auf der ISS gearbeitet wird. Beispielsweise wird dort untersucht, mit welchen physiologischen Problemen ein längeres Leben in der Schwerelosigkeit verbunden ist.

Die Schwierigkeiten die eine Reise zum Mars mit sich bringt, das zeigt der Film anschaulich, sind jedenfalls höchst kompliziert und äußerst vielfältig. Sie reichen unter anderem von der charakterlichen Zusammensetzung eines Teams, dem Schutz vor kosmischen Strahlungen bis hin zu der Entwicklung passender Raumanzüge und dem Verhindern einer möglichen Bruchlandung auf dem Mars.

Der Zuschauer wird jedenfalls in 100 Sendeminuten mit Informationen und Fragestellungen regelrecht überhäuft. Dazu gibt es auch noch einen packenden Rückblick auf die Geschichte der Raumfahrt. Eingebettet ist dies alles in eine Chronologie von Thomas Pesquets Aufenthalt auf der ISS. Und als kleines Schmankerl dienen faszinierende Bilder über das Leben im All.

Von Ernst Corinth / RND

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