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Nachrichten Medien Drei Internet-Riesen bekämpfen den Terror
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17:12 06.12.2016
Facebook, Twitter und Youtube wollen künftig Hassbotschaften wie etwa von IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi verhindern. Quelle: dpa
Berlin

Facebook, Twitter und Youtube tun sich zusammen, um effizienter gegen terroristische Propaganda im Internet vorzugehen. Die drei Plattformen wollen gemeinsam mit Microsoft bereits aus ihren Diensten gelöschte Fotos und Videos mit einer Art „digitalem Fingerabdruck“ versehen und sie in einer Datenbank untereinander austauschen, wie es in einem Blogeintrag in der Nacht zu Dienstag hieß. Damit müssten die Bilder und Videos nicht mehr bei jedem Online-Dienst aufs Neue gefunden werden, um gelöscht zu werden.

Dem weltgrößten Online-Netzwerk Facebook, dem Kurznachrichtendienst Twitter und Googles Videoplattform Youtube wurde wiederholt vorgeworfen, nicht konsequent genug gegen terroristische Propaganda und Rekrutierungsaufrufe von Extremisten vorzugehen. Ihre Zusammenarbeit könnte dabei helfen, dass solche Bilder und Videos schneller aus dem Netz verschwinden.

Plattformen vereinbaren gemeinsame Linie

Die nun vereinbarte Kooperation sei für andere Teilnehmer offen, hieß es in dem Eintrag des „Newsroom“-Blogs von Facebook. Inhalte sollen dabei nicht automatisch gelöscht werden, wenn sie in die Datenbank aufgenommen wurden. Sie sollen vielmehr zunächst nach den jeweiligen Richtlinien der Dienste geprüft werden. Zugleich sind die Plattformen meist auf einer Linie, wenn es um Darstellung von Gewalt und Terrorpropaganda geht. Sie sagten in Europa bereits zu, gemeldete Inhalte möglichst binnen 24 Stunden zu entfernen. Zugleich geraten nun andere Dienste wie der Messenger „Telegram“ in die Kritik, weil ihnen vorgeworfen wird, in solchen Fällen viel zu lasch zu sein.

In dem Blogeintrag wurden keine Angaben gemacht, welche Technologie für die „digitalen Fingerabdrücke“ zum Einsatz kommt. Daten, die Nutzer persönlich identifizierbar machen, würden nicht geteilt, so die Unternehmen.

Von RND/dpa

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