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Panorama Berliner Putzfrau räumt 90 Millionen Euro ab
Nachrichten Panorama Berliner Putzfrau räumt 90 Millionen Euro ab
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08:03 08.06.2018
Ein Hinweisschild wirbt für den 90-Millionen-Jackpot. Quelle: dpa
Berlin

Die Frau, die verständlicherweise anonym bleiben will und unter dem Namen Christina in der Bild-Zeitung vorgestellt wird, hatte bei dem Zweitanbieter „Lottoland“ am 1. Juni auf die richtigen Zahlen 14, 19, 21, 30, 32, 4, 7 beim Eurojackpot gesetzt. Allerdings eben nicht auf der offiziellen Lottoseite – dort hatte niemand alle Glückszahlen richtig getippt.

Christina und ihre Mutter hatten beim Zweitanbieter „Lottoland“ getippt – für 10,50 Euro. Das Geschäftsprinzip des Wettunternehmens funktioniert folgendermaßen: Spieler können auf die Zahlen großer Lotterien setzen, auf die „Lottoland“ dann setzt. Umfangreiche Absicherungen bei Rückversicherungen sorgen dafür, dass auch Gewinne in dreistelliger Millionenhöhe wie bei amerikanischen Lotterien ausgezahlt werden können.

Mutter schickte Zahlen per WhatsApp

So erklärt sich auch, warum Christina den Euro-Jackpot abräumen konnte, ohne bei Lotto zu spielen. Die 36-Jährige wird von Bild folgendermaßen zitiert: „Ein Feld hatte ich mit meinen Wunschzahlen ausgefüllt. Für das andere hat meine Mutter mir Zahlen per WhatsApp geschickt. Als ich dann am Samstagabend während meiner Spätschicht die Zahlen checkte, leuchteten die von meiner Mama plötzlich grün.“ Die Nacht darauf fanden die beiden wenig Schlaf. Schließlich kam die Bestätigungsmail.

Die Putzfrau, die nun ihren Job kündigen wird, würde ihr Glück „am liebsten rausbrüllen“, entschied sich nach Bild-Angaben dann aber doch lieber dafür, ihre Identität nicht preiszugeben. Als nächstes möchte Christina, die mit ihrer 56-jährigen Mutter derzeit in Gibraltar ist, wo das Wett-Unternehmen seinen Sitz hat, eine Wohnmobil-Reise durch die USA machen.

Alle Nicht-Gewinner dürfen am Freitag weiter vom Mega-Gewinn träumen: Schließlich ist der richtige Euro-Jackpot ja noch nicht geknackt ...

Von RND/dk

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