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Panorama Extremsportler stirbt bei Hubschrauberabsturz
Nachrichten Panorama Extremsportler stirbt bei Hubschrauberabsturz
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16:51 09.09.2016
Der Hubschrauber stürzte im Großglocknergebiet ab. Quelle: APA
Heiligenblut

Hannes Arch hatte in der Nacht zum Freitag einen Transportflug zu einer Hütte im Großglocknergebiet in Kärnten unternommen, als es nach Angaben der Polizei zu dem Unfall kam. Der Extremsportler wurde noch an der Unfallstelle für tot erklärt. Ein zweiter Insasse wurde schwer verletzt. Es handle sich um einen 62-jährigen Deutschen, der spontan mitgeflogen sei, meldete die „Tiroler Tageszeitung“.

„Es war ein angemeldeter Nachtsichtflug, das Wetter war gut“, sagte ein Ermittler der Polizeistation Heiligenblut. Die Unfallursache sei derzeit noch unklar. Der Hubschrauber sei auf rund 2300 Höhenmetern an einer Felswand zerschellt und in steilem Gelände liegengeblieben.

Schwieriger Aufstieg für Rettungskräfte

Wie die Zeitung „heute“ berichtete, hatte Arch seinen Privathubschrauber für den Flug genommen und wollte hochalpine Hütten mit Lebensmitteln versorgen. Die Absturzstelle sei schwer zu erreichen, erklärten die Rettungskräfte: Mehr als 40 Bergretter und drei Notärzte machten sich noch in der Nacht auf den Weg, erreichten die Unfallopfer aber erst nach drei Stunden gegen 4.30 Uhr am Freitag.

Am Donnerstag hatte der Red-Bull-Pilot auf Facebook noch ein Bild aus den Alpen gepostet. Am Mittwoch hatte er gefragt: „Wer vertritt mich am 9. September bei den HeliDays Austria in Gmunden? Ich würd’ so gern, kann aber nicht.“ Es sollte sein Todestag werden.

Der gebürtige Steirer war auch häufig Gast auf Society-Veranstaltungen. Seit einigen Jahren war er mit dem deutschen Model Miriam Höller liiert, die als Stuntfrau arbeitet und sich kürzlich bei einem Einsatz beide Beine gebrochen hatte.

Von dpa/sid/RND/wer