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Panorama Trumps neuer Rapper-Bruder
Nachrichten Panorama Trumps neuer Rapper-Bruder
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18:17 26.04.2018
„Er ist mein Bruder“: Donald Trump (l.) bekommt unerwartet Unterstützung von Rapper Kanye West (r.). Quelle: AP
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Washington

Das geht runter wie Öl: Während sich Donald Trump in Washington vom französischen Präsidenten über Klimaschutz und weltweite Zusammenarbeit belehren lassen muss, findet Rapper-König Kanye West auf der gegenüberliegende Seite des Kontinents ganz andere Worte für den Chef des Weißen Hauses.

Er besitzt die Energie eines Drachen, sagt West. „He is my brother.“ (Er ist mein Bruder, mein Kumpel.) Kanye West, der vom Time-Magazin schon zwei Mal in der Liste der einflussreichsten 100 Menschen auf der Welt aufgeführt wurde, fühlt sich offenbar von Trump inspiriert.

Stolz präsentiert der Afroamerikaner auf Twitter seine knallrote Kappe mit dem Schriftzug „Make America great again“, die vom Präsidenten persönlich signiert wurde – und löst im traditionell links-liberalen Hollywood wütende Reaktionen aus. Freunde, Bekannte und unzählige Fans antworten entrüstet und werfen dem 40-Jährigen vor, den wieder aufkeimenden Nationalismus unter Trump zu verharmlosen.

West zeigt sich von dem Proteststurm recht unbeeindruckt und legt nach: Barack Obama war acht Jahre im Amt, und nichts habe sich an der Situation der Schwarzen in seiner Heimatstadt Chicago verbessert. Dagegen versuche Trump neue Wege zu gehen. Und wie zum Beweis seiner Thesen veröffentlicht West ein Foto, das den Präsidenten im Gespräch mit dem Apple-Chef Tim Cook zeigt.

Als die Twitter-Kampagne schließlich in der Feststellung mündet: „Black people don’t have to be democrats“ (Schwarze müssen nicht Anhänger der Demokratischen Partei sein), greift West’s Ehefrau Kim Kardashian moderierend ein: Ihr Mann habe nie gesagt, dass er mit Trumps Politik zu 100 Prozent übereinstimmt.

Gleichwohl sei es sein gutes Recht, seine persönliche Meinung zu äußern. Der Reality-TV-Star sorgt sich offenbar um sein Image, zumal Kardashian in Kalifornien eher zu den Kritikern des Präsidenten zählt.

West – der politische Provokateur

Der Musiker geht mit der Empörungswelle dagegen gelassener um: Die Interviewanfragen, die ihn von unzähligen Fernseh- und Radiosendern erreichen, nutzt er geschickt, um für seine neuesten Vorhaben zu werben.

Ohnehin ist West für seine provokanten Ausflüge in die politischen Debatten Amerikas bekannt: So warf er vor mehr als zehn Jahren dem damaligen Präsidenten George W. Bush vor, sich nicht um das Schicksal der Afroamerikaner zu kümmern. Später, als der Rapper die Demokraten beschimpfte, nannte ihn Obama kurzerhand einen „Jackass“ (Dummkopf).

Doch ganz gleich, ob es Sticheleien oder Lobhudeleien sind - der Schlagabtausch zwischen Hollywood und Washington findet stets ein ungeheures mediales Interesse. So mancher republikanischer Politiker beschrieb es gar als „strategisches Problem“, dass der damalige Präsident Obama in der kalifornischen Film- und Musikszene so populär war.

An diesen parteipolitischen Vorlieben dürfte sich in der Trump-Ära allerdings wenig ändern. Selbst der Provokateur West behält trotz seiner Sympathien für den Amtsinhaber eine gewisse Distanz. So schrieb er am Mittwoch auf Twitter: „I love Hillary too.“

Von Stefan Koch/RND

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