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Kinderschänder in Kirche gelyncht

Mit Trompete erschlagen Kinderschänder in Kirche gelyncht

Blutiges Ende eines Konzerts in einer Kirche: Mehrere Menschen stürmen die Bühne und prügeln auf einen Trompeter ein. Später stellt sich heraus: Das Opfer war ein verurteilter Kinderschänder, die Täter Eltern von Missbrauchsopfern.

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Die Tat ereignete sich in der Kathedrale von Moreno, einem Vorort von Buenos Aires.
 

Quelle: dpa

Buenos Aires.  Ein wegen Kindesmissbrauchs verurteilter Musiker ist in Argentinien während eines Konzerts in einer Kirche von aufgebrachten Eltern attackiert und tödlich verletzt worden. Der 42-jährige Trompeter und Musikprofessor Marcelo Fabián Pecollo sei nach einem einmonatigen Todeskampf gestorben, erklärte am Montag der Priester Jorge Oesterheld. Er sprach von einem abscheulichen Racheakt.

Nach vier Jahren vorzeitig entlassen

Die Tat ereignete sich während eines Auftritts des Trompeters in der Kathedrale von Moreno, einem Vorort von Buenos Aires. Eine Gruppe von Eltern, deren Kinder von Pecollo missbraucht worden waren, stürmte die Kirche und griff den Musiker an. Einer der Täter entriss ihm laut Zeugenberichten seine Trompete und schlug damit auf seinen Kopf ein.

Pecollo war 2010 zu einer Haftstrafe verurteilt worden, weil er sich an fünf Grundschulkindern vergangen haben soll. 2014 kam er vorzeitig frei.

Von afp/RND/zys

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