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Panorama Polizei findet zwei Tote in Einfamilienhaus
Nachrichten Panorama Polizei findet zwei Tote in Einfamilienhaus
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20:31 26.02.2017
Zwei Tote bei Gewaltverbrechen in Oberbayern. Quelle: dpa
Königsdorf

Eine Frau und ein Mann sind in einer kleinen Siedlung nahe dem oberbayerischen Bad Tölz getötet worden. Eine weitere Frau wurde bei dem Gewaltverbrechen schwer verletzt. Die Kripo hat eine Sonderkommission „Höfen“ gebildet – benannt nach dem Weiler in der Gemeinde Königsdorf. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Obduktion der Leichen an. Zu den Hintergründen der Tat hielt sich die Polizei am Sonntag aus ermittlungstaktischen Gründen weitgehend zurück. Nach den bisherigen Ermittlungen könnte aber ein Raubmord naheliegen.

In einem Haus in Bayern in dem zwei Menschen getötet und eine weitere Person schwer verletzt worden. Sie sind möglicherweise Opfer von Einbrechern geworden.

Nachbarn hatten die Polizei am späten Samstagabend verständigt. Nach Angaben von Polizeisprecher Jürgen Thalmeier gab es auffällige Beobachtungen. Eine Streife entdeckte an dem Einfamilienhaus Einbruchsspuren. Als sich die Beamten im Haus umsahen, entdeckten sie die Leichen und die schwer verletzte Frau - alle drei älteren Jahrgangs. Die Überlebende liegt in einer Klinik und konnte nach den Angaben bisher nicht zur Tat vernommen werden.

Zur Identität der Opfer und den Hintergründen des Verbrechens äußerte sich die Polizei bisher nicht. Auch zur Tatwaffe gab es keine Auskunft. Die Spurensicherung werde noch längere Zeit in Anspruch nehmen, sagte Polizeisprecher Thalmeier lediglich. Auch der genaue Tatzeitpunkt habe noch nicht eingegrenzt werden können, hieß es weiter. Die Ermittler wollen vorerst auch das Ergebnis der Obduktion nicht mitteilen. Noch am Sonntag wurde mit der Befragung von Nachbarn begonnen, wie Thalmeier berichtete. Die Kripo in Weilheim hat eine Sonderkommission (Soko) „Höfen“ gegründet – benannt nach dem Weiler in der Gemeinde Königsdorf, in dem sich die Tat ereignete.

Der Tatort ist ein typisches oberbayerisches Landhaus: viel Holz, ein gepflegter Garten, gesäumt von einer hohen Thujahecke. Einige Rollläden an den Fernstern waren am Sonntag heruntergelassen. Beamte der Spurensicherung in weißen Overalls gingen ein und aus. Nachbarn in der vielleicht zwei Dutzend Häuser großen Siedlung wichen am Tag nach der Entdeckung des Gewaltverbrechens Fragen von Reportern und Kamerateams aus. Natürlich kenne sie die Bewohner des Hauses, in dem die schreckliche Tat passiert ist, meinte eine Nachbarin lediglich, ansonsten wolle sie aber nichts sagen.

Von dpa/RND/wer