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Panorama Tatverdächtiger aus Viersen freigelassen
Nachrichten Panorama Tatverdächtiger aus Viersen freigelassen
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11:06 12.06.2018
Blutspritzer sind nach einem Angriff auf eine 15-Jährige am Tatort in Viersen zu sehen. Quelle: dpa
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Viersen

Nach dem gewaltsamen Tod einer 15-Jährigen in Viersen ist ein erster Tatverdächtiger wieder auf freiem Fuß. Der Verdacht habe sich nicht erhärtet, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag.

„Der hatte aus einem völlig anderen Grund Angst vor der Kontrolle und ist deswegen laufen gegangen.“ Weitere Details gab die Polizei vorerst nicht bekannt. Der 25-jährige Mann war bei einer Polizeikontrolle am Montag geflüchtet, er hatte sich dann aber gestellt.

Ein 15-jähriges Mädchen ist im niederrheinischen Viersen Opfer eines tödlichen Messerangriffes geworden.

Das 15-jährige Mädchen war am Montagmittag in einem Park der 75 000-Einwohner-Stadt der 75 000-Einwohner-Stadt niedergestochen worden. Ein unbeteiligter Mann hatte nach eigenen Angaben noch versucht, das blutüberströmte Mädchen zu retten. Die alarmierten Rettungskräfte brachten die 15-Jährige in ein Krankenhaus, wo sie wenig später starb.

Die Eltern hatten auf der Wiese, wo das Mädchen zusammenbrach, am späten Montagabend Gedenkkerzen aufgestellt.

Mordkommission ermittelt

Eine Mordkommission unter Leitung des bekannten Ermittlers Ingo Thiel hat die Ermittlungen übernommen. Thiels Team hatte den Mordfall des 2010 getöteten zehnjährigen Mirco aufgeklärt. Die Polizei ruft in Viersen Zeugen auf, sich bei der Mordkommission zu melden.

In den vergangenen Monaten sind in Deutschland bereits mehrere jugendliche Mädchen nach Gewaltverbrechen gestorben. So war erst am Wochenende der Tatverdächtige im Fall der getöteten 14-jährigen Susanna, Ali B., im Irak festgenommen worden. Der Flüchtling steht im Verdacht, das Mädchen aus Mainz vergewaltigt und umgebracht zu haben.

Bundesweit Aufmerksamkeit hatte im Dezember 2017 auch der Fall einer 15-Jährigen aus Kandel in Rheinland-Pfalz auf sich gezogen, die in einem Drogeriemarkt erstochen wurde. Am 18. Juni beginnt der Mordprozess gegen den angeblich gleichaltrigen Ex-Freund aus Afghanistan nach Jugendstrafrecht. Der Fall hatte eine Debatte über die Altersfeststellung von Flüchtlingen ausgelöst.

Von RND/dpa

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