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Panorama Tod einer Grundschülerin: Eltern wenden sich an die Öffentlichkeit
Nachrichten Panorama Tod einer Grundschülerin: Eltern wenden sich an die Öffentlichkeit
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19:05 05.02.2019
Vor der Hausotter-Grundschule in Berlin-Reinickendorf legen Trauernde Blumen nieder. Quelle: Paul Zinken/dpa
Berlin

Nach dem bisher ungeklärten Tod einer Grundschülerin wird das Thema Mobbing voraussichtlich am 28. Februar im Berliner Landesparlament auf der Tagesordnung stehen. Das teilte die CDU-Fraktion am Dienstag mit. Tags zuvor hatte sie gemeinsam mit der FDP eine entsprechende Expertenanhörung im Abgeordnetenhaus beantragt.

Bislang ist weder die genaue Todesursache des Mädchens geklärt, noch ist sicher, ob Mobbing zu dem mutmaßlichen Suizid führte. Die Polizei gab noch keine Details bekannt. Die Beamten führen – wie in solchen Fällen üblich - ein sogenanntes Todesermittlungsverfahren durch. Die Senatsbildungsverwaltung geht den Mobbing-Vorwürfen nach.

Grundschülerin soll an Folgen von Suizidversuch gestorben sein

Laut „Tagesspiegel“ soll die Grundschülerin aus Berlin-Reinickendorf einen Suizidversuch unternommen haben und später im Krankenhaus an den Folgen gestorben sein. Als möglicher Hintergrund steht der Verdacht von Mobbing im Raum. Elternvertreter berichteten in Medien von einem solchen Problem an der Schule.

Die Eltern des Mädchens, die sich bislang nicht geäußert hatten, wandten sich über die Schulleitung mit der Bitte an die Medien, Spekulationen über die Umstände des Todes ihrer Tochter zu beenden. Sie baten darum, in Ruhe trauern zu können.

Parteien erhoffen sich Veränderungen durch Anhörung zu Mobbing

Von der Anhörung im Parlament versprechen sich die Oppositionsparteien mehr Erkenntnisse im konkreten Fall wie auch über Mobbing-Probleme an Berliner Schulen im Allgemeinen, um daraus richtige Schlussfolgerungen ziehen zu können.

Lesen Sie auch: Ein Kommentar: Mobbing – Wir müssen die großen Ängste der Allerkleinsten endlich ernstnehmen

Haben Sie Suizidgedanken? Dann wenden Sie sich bitte an folgende Rufnummern:

(Telefon-Hotline (kostenfrei, 24 h), auch Auskunft über lokale Hilfsdienste:

0800/111 0 111 (ev.)

0800/111 0 222 (rk.)

0800/111 0 333 (für Kinder / Jugendliche)

E-Mail: unter www.telefonseelsorge.de

Von RND/dpa

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