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Panorama Trauer um Jia Jia
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13:03 17.10.2016
Der Zoo in Hongkong trauert um Jia Jia. Quelle: Facebook
Hongkong

Der älteste in Gefangenschaft lebende Riesenpanda der Welt ist tot. Die 38-jährige Pandadame Jia Jia wurde in Hongkong von Tierärzten eingeschläfert, um nach langer Krankheit nicht noch weiter leiden zu müssen. Das geht aus einer Mitteilung des Ocean Park hervor, in dem Jia Jia fast die Hälfte ihres Lebens verbracht hatte.

Das Guinness-Buch erkannte Jia Jia als den ältesten in Gefangenschaft lebenden Riesenpanda an. Die durchschnittliche Lebensdauer für einen Pandabären in der Wildnis beträgt demnach 18 bis 20 Jahre, während viele in Gefangenschaft lebende Tiere um die 30 Jahre alt werden.

Riesenpandas sind die Nationaltiere Chinas

Jia Jia wurde in der Wildnis geboren und im Alter von zwei Jahren in ein Zuchtzentrum der südwestchinesischen Provinz Sichuan gebracht. 1999 wurden sie und ein anderer Panda, An An, an Hongkong übergeben, um den zweiten Jahrestag der Rückgabe der ehemaligen britischen Kronkolonie an China zu feiern.

Riesenpandas gelten als Chinas Nationaltiere und sind eine der am stärksten gefährdeten Arten der Welt. Etwa 1600 von ihnen leben noch in freier Wildbahn, zum größten Teil in den Bergen der südwestchinesischen Provinzen Sichuan und Shaanxi. Etwa 300 Riesenpandas werden in Gefangenschaft gehalten.

Der Gesundheitszustand von Jia Jia, die wegen ihres hohen Alters unter anderem an Bluthochdruck litt, hatte sich in den vergangenen zwei Wochen signifikant verschlechtert. Ihr Gewicht fiel deutlich, weil sie aufgehört hatte zu essen, wie der Themenpark, in dem noch drei weitere Riesenpandas leben, mitteilte.

Von RND/dpa

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