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Panorama Das sind die verrücktesten Polizeimeldungen der Woche
Nachrichten Panorama Das sind die verrücktesten Polizeimeldungen der Woche
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06:30 29.10.2018
Mit seinem Auto ist ein Mann in des Gronebach in Grone gefahren. Anschließend ist er geflüchtet. Quelle: r
Hannover

Das Leben schreibt meist die besten Geschichte – und nicht selten schlägt sich das in Polizeiberichten nieder. Wir haben die skurrilsten Meldungen aus der vergangenen Woche gesammelt.

Unfall mit goldenem Maserati-Leichenwagen

Schrott: Der goldfarbige Maserati-Leichenwagen. Quelle: Polizei Hof

Es war ein echter „Leichenwagen de luxe“ – jetzt ist er Schrott: Ein zum Leichenwagen umgebautes Sportauto hat in der vergangenen Woche ein 58-Jähriger auf der Autobahn 9 in Bayern zerlegt. Der hochmotorisierte, goldglänzende Maserati aus dem italienischen Carrara kam bei Berg im Landkreis Hof auf nasser Fahrbahn ins Schleudern und prallte gegen eine Leitplanke. Der Schaden, so die Polizei, dürfte 100.000 Euro betragen. Was aus dem „standesgemäßen Auftrag“ wurde, zu dem der Mann nach Berlin unterwegs war, darüber ist nichts bekannt.

Polizist auf Motorhaube: Wilde Verfolgungsjagd in Sachsen

Eine filmreife Verfolgungsjagd hat sich ein 45 Jahre alter Mann im sächsischen Oschatz mit der Polizei geliefert. Die Beamten wollten den Audi-Fahrer während einer Verkehrskontrolle anhalten, doch statt zu stoppen, gab dieser Gas. Ausgebremst durch den Verkehr gelang es der Polizei, den Wagen zu umzingeln. Doch der 45-Jährige setzte zurück, gab erneut Gas –und zwang den vor dem Auto stehenden Beamten zu einem rettenden Sprung auf die Motorhaube. Mit bis zu 70 Kilometer pro Stunde raste der Audi-Fahrer weiter durch den Ort, während sich der Polizist krampfhaft auf der Motorhaube festhielt. Bei einem erneuten Stopp rutschte der Beamte von der Motorhaube, zog seine Dienstwaffe, während ein Kollege den Fahrer aus dem Audi zog. Erst mithilfe von Pfefferspray gelang es der Polizei, den Mann festzunehmen, wie die „Leipziger Volkszeitung“ berichtet. Der 45-Jähriger, der mit 1 Promille hinter Steuer gesessen hatte, wurde wegen drohender Fluchtgefahr in U-Haft genommen.

Wasserbüffel gegen Mini

Wieder zurück bei seiner Herde: Der ausgebüxte Büffel. Quelle: Polizei

Plötzlich steht da ein Wasserbüffel auf der Landstraße: So ist es in der vergangenen Woche einer Autofahrerin nahe Nieder-Mockstad im hessischen Wetteraukreis ergangen. Weil das rund 400 Kilo schwere Tier unvermittelt auf der Straße stand, rammte die Frau es mit ihrem Mini. Der Büffel schlug über die Motorhaube auf die Windschutzscheibe und wurde an Schulter und Läufen verletzt. Trotzdem trabte das Tier wenig später brav neben den alarmierten Polizeibeamten her, die den ausgebüxten Wasserbüffel wieder zurück auf die Weide brachten. Dort, so ist dem Polizeibericht entnehmen, fing das Tier wieder munter an zu fressen. Wie der Mini den Unfall überstand, erwähnte die Polizei nicht.

Vater gibt pubertierende Tochter bei der Polizei ab

Und dann war da noch der genervte Vater, der sich nach etwas Ruhe von seiner pubertierenden Tochter sehnte. Der 44-Jährige aus dem rheinland-pfälzischen Edenkoben sah offenbar keinen Ausweg mehr: Am Dienstagabend gegen 23 Uhr brachte der 44-Jährige seine 14-jährige Tochter aufs örtliche Polizeirevier. Weil diese „keineswegs auf ihn hören und sich zu Hause völlig abnormal verhalten würde“, weigerte er sich, das Mädchen wieder mitzunehmen, heißt es in einer Mitteilung der Dienststelle. Die Polizisten empfahlen dem Mann, seine Tochter für eine Nacht in ein Kinderheim zu bringen. Dort kam das Mädchen schließlich auch unter.

Betrunkener „Geisterradler“ auf der A4 unterwegs

Betrunken unterwegs sein – das darf man noch nicht mal als Radfahrer. Dann aber auch noch auf die A4 bei Köln fahren, nachts ohne Licht und das sogar auf der falschen Richtungsfahrbahn. Das hat ein 17-Jähriger hingekriegt. Zwei Autofahrer haben die Polizei informiert und dem „Geisterradler“ damit wohl das Leben gerettet. Die Polizei hat die Autobahn gesperrt und den jugendlichen Radfahrer einkassiert. „Den jungen Mann erwartet nun ein Verfahren wegen diverser Verkehrsverstöße“, heißt es lapidar im Bericht der Polizei.

Mann versenkt sein Auto in Göttinger Bach – und macht sich aus dem Staub

Mit seinem Auto ist ein Mann in des Gronebach in Grone gefahren. Anschließend ist er geflüchtet. Quelle: R

Vermutlich im Drogenrausch ist ein 44-Jähriger mit seinem Auto in einen Bach in Grone bei Göttingen gerast. Anschließend flüchtete der 44-Jährige zu Fuß, berichtet das Göttinger Tageblatt. Der Wagen wurde bis zur Hälfte im Wasser versenkt. Die Polizei konnte den Mann wenig später auf einem nahen Schulhof fassen. Möglicherweise ist er sogar für weitere Unfälle mit Fahrerflucht verantwortlich.

Von RND

Fast in ganz Italien gilt höchster Alarm: Starker Regen und Wind richten von Nord bis Süd Schäden an, kosten Menschenleben, blockieren eine wichtige Verkehrsachse. Die Brenner-Autobahn ist vollständig gesperrt - und am Montag soll es noch schlimmer werden.

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Innerhalb kürzester Zeit hat die Polizei in Mecklenburg Vorpommern am Sonntag zwei stark betrunkene Frauen gestoppt, die mit ihren Kindern in Autos unterwegs waren.

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28.10.2018