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Panorama Wirbelsturm „Debbie“ richtet Schäden an
Nachrichten Panorama Wirbelsturm „Debbie“ richtet Schäden an
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07:40 28.03.2017
„Die Bäume sehen aus, als ob sie Disco tanzen“ – so beschreibt der Bürgermeister einer betroffenen Stadt die Kraft des Wirbelsturms. Quelle: AuBC/AP
Townsville

Der unter großen Sicherheitsvorkehrungen erwartete Zyklon „Debbie“ hat am Mittag (Ortszeit) einen Abschnitt der nordostaustralischen Küste in Queensland erreicht. Er soll dabei Windgeschwindigkeiten von bis zu 260 Kilometern pro Stunde erreicht haben. Die zu den Whitsunday Islands gehörende Insel Hamilton Island wurde laut einem Bericht des privaten Fernsehsenders 7News mit Windgeschwindigkeiten von 213 Kilometern pro Stunde heimgesucht.

Polizei: Menschen müssen sich ganzen Tag verschanzen

Auf dem Festland haben mehr als 25 000 Menschen aus Furcht vor dem Zyklon ihre Häuser vorsichtshalber verlassen. Queensland hat insgesamt 600 Kilometer entlang der Küste zum Gefahrengebiet erklärt. Mehr als 400 Schulen und Kindergärten blieben geschlossen, ebenso zwei Flughäfen. Auf der Strecke zwischen Cairns und Rockhampton fuhren keine Züge mehr.

Bereits zuvor hatte der Zyklon Schäden auf den Whitsunday-Inseln angerichtet, einem berühmten Touristenmagneten. Fernsehbilder zeigten sintflutartige Regenfälle, vielerorts fiel der Strom aus.

„Als ob ein Jumbo-Jet auf meinem Dach geparkt hat“

Der Bürgermeister von Whitsunday, Andrew Wilcox, sagte: „Die Bäume sehen aus, als ob sie Disco tanzen.“ Ein anderer Anwohner, John Collins, sagte: „Es hört sich an, als ob ein Jumbo-Jet auf meinem Dach geparkt hat und jetzt gerade starten will.“

Der stellvertretende Polizeikommissar Stephan Gollschewski sagte dem australischen Sender ABC, Berichte über Häuser, von denen sich die Dächer abheben würden, seien bereits eingetroffen. Er warnte, Menschen vor Ort müssten sich den ganzen Tag lang zu Hause verschanzen. Auch im Inland seien starke Überflutungen zu erwarten.

Von dpa/ap/RND/zys