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Deutschland / Weltweit Exodus der Christen im Irak
Nachrichten Politik Deutschland / Weltweit Exodus der Christen im Irak
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11:41 13.12.2014
Christen flüchten vor den Angriffen der IS. Quelle: dpa (Symbolbild)
Bagdad

Die Christen verließen ihre Heimat wegen Gewalttaten und Todesdrohungen der Dschihadisten, wie der christliche Abgeordnete Imad Juchana am Samstag dem Nachrichtenportal Almada Press sagte.

Die sunnitischen Extremisten hatten Mossul im Juni überrannt und zunächst eine Kopfsteuer für Christen eingeführt. Später wurden die Nicht-Muslime aufgefordert zu konvertieren oder die Stadt zu verlassen. Die meisten Christen seien in der Autonomieregion Kurdistan im Nordirak untergekommen, sagte Juchana.

Vor 2003 lebten noch rund 1,2 Millionen Christen im Irak - viele von ihnen im Norden. Zuletzt wurde deren Zahl auf 500.000 geschätzt, sie dürfte aber weiter gesunken sein.

dpa

In Deutschland brennen wieder Asylbewerberheime: Im fränkischen Vorra bei Nürnberg sind drei für die Unterbringung von Flüchtlingen umgebaute Häuser ausgebrannt – an eine Wand wurden Hakenkreuze geschmiert, die Ermittler entdeckten Brandbeschleuniger. Die Indizien deuten auf einen rechtsradikalen Hintergrund hin.

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Die Innenminister von Bund und Ländern haben vor einer zunehmenden islam- und ausländerfeindlichen Hetze gewarnt. Viele Menschen seien in Sorge und die Anti-Islam-Bewegung „Pegida“ missbrauche das.

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Wie das auswärtige Amt am Freitag bestätigte, wurde bei einem Selbstmordattentat am Donnerstag in Kabul ein Deutscher getötet. Der Anschlag hatte sich gegen eine Kabuler Schule gerichtet, die von Frankreich finanziert wird und auf dem Gelände des französischen Kulturzentrums untergebracht ist.

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