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BND nimmt neue Zentrale in Betrieb

Nach elf Jahren Bauzeit BND nimmt neue Zentrale in Betrieb

Der Bundesnachrichtendienst hat seine neue Zentrale in Berlin-Mitte in Betrieb genommen. Die Fertigstellung des Baus hatte sich in den vergangenen Jahren immer wieder verzögert. Unter anderem waren die geheimen Baupläne von der Baustelle verschwunden.

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Die neue BND-Zentrale in Berlin-Mitte liegt in der Chausseestraße.

Quelle: dpa

Berlin. Nach Informationen des rbb-Inforadios ist mit der Abteilung Terrorismus und Organisierte Kriminalität am vergangenen Wochenende der erste Bereich in die neue BND-Zentrale in der Berliner Chausseestraße umgezogen. Es handelt sich um rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Pannenserie beim Bau

Der Spatenstich für den Bau war bereits im Jahr 2006 erfolgt. Der Einzug des Nachrichtendienstes war für 2011 geplant. Zwischendurch waren geheime Baupläne von der Baustelle verschwunden, die Sicherheit des Gebäudes wurde infrage gestellt. 2015 entstand ein Millionenschaden, als Diebe Wasserhähne mitgehen ließen. Die Wasserleitungen im Gebäude platzten unter Druck auf. Das austretende Wasser zerstörte Türen, die Elektronik und die Sicherheitstechnik. Im Jahr darauf gab es einen Feuerwehreinsatz, als in der Zentrale Gas austrat.

Neue Lage im Zentrum Berlins

Die Lage auf dem Präsentierteller in der Mitte Berlins sei kein Problem für den BND, sagte BND-Präsident Bruno Kahl. „Wir haben natürlich Operationen, von denen wir möchten, dass sie möglichst wenig Leute mitbekommen. Und das wird auch gelingen.“

Im Laufe des kommenden Jahres sind zwei weitere Umzugswellen geplant. Am Ende sollen rund 4000 Mitarbeiter in der neuen Zentrale arbeiten. Kahl selbst will Anfang der zweiten Jahreshälfte in sein neues Büro in der Chausseestraße umziehen.

Von dpa/RND

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