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Deutschland / Weltweit Friedrich Merz als Kandidat für den CDU-Parteivorsitz?
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11:55 29.10.2018
Der ehemalige Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Friedrich Merz Quelle: Jens Büttner/ZB/dpa
Berlin

Bundeskanzlerin Angela Merkel will nach der Hessenwahl auf den CDU-Vorsitz verzichten, wie am Montagvormittag bekannt wurde.

Die ersten Nachfolger für die Stelle stehen bereits bereit. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus dem Umfeld des Politikers erfahren hat, will der ehemalige Unionsfraktionsvorsitzende Friedrich Merz für den Vorsitz kandidieren.

Friedrich Merz: Der ehemalige Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Der Anwalt und Manager Friedrich Merz hatte in den Jahren 1998 bis 2000 sowie 2002 bis 2004 den Vorsitz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion inne. Im Jahr 2009 hatte sich der Sauerländer aus der Politik zurückgezogen. Im diesem Herbst trat Merz wieder in Erscheinung als er in Brüssel Gespräche etwa mit EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger und Brexit-Chefunterhändler Michael Barnier führte, wie „Die Welt“ berichtet.

Abseits seiner politischen Karriere saß Merz in zahlreichen Aufsichtsräten. Unter anderem war er für IVG Immobilien, die Commerzbank, Borussia Dortmund und der weltgrößte Investmentfirma Blackrock tätig.

Neben Merz dürfte es noch weitere Anwärter geben

Unter führenden CDU-Politikern steht Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hoch im Kurs. Die frühere saarländische Ministerpräsidentin habe wie Merkel den eisernen Machtwillen, den es brauche, um Kanzlerin zu werden, sagte etwa der hessische Regierungschef Volker Bouffier (CDU).

Auch Gesundheitsminister Jens Spahn und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen könnten kandidieren.

Von RND/mkr/dpa

Obwohl die CDU in Hessen wohl weiter regieren kann, trifft Bundeskanzlerin Angela Merkel nur einen Tag nach der Landtagswahl eine weitreichende Entscheidung: Sie wird nicht erneut für den CDU-Parteivorsitz kandidieren. Ihre Nachfolger bringen sich bereits in Stellung.

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