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Deutschland / Weltweit Thüringen und Hamburg wollen Mikroplastik aus Kosmetik verbannen
Nachrichten Politik Deutschland / Weltweit Thüringen und Hamburg wollen Mikroplastik aus Kosmetik verbannen
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21:05 05.02.2019
Ein Teelöffel mit Kosmetik, die blaue Mikroplastik-Perlen enthält: Thüringen und Hamburg starten nun eine Bundesratsinitiative gegen Mikroplastik. Quelle: Stefan Sauer/ZB/dpa
Hamburg/Erfurt

Thüringen startet gemeinsam mit Hamburg eine Bundesratsinitiative gegen Mikroplastik. Das habe das rot-rot-grüne Kabinett in Erfurt auf seiner Sitzung am Dienstag beschlossen, sagte Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) im Anschluss. Beide Bundesländer forderten auf diesem Weg ein rasches Mikroplastik-Aus in Kosmetik und weitere Bemühungen der Bundesregierung zum Schutz von Böden und Gewässern.

Die Untätigkeit der Bundesregierung in dieser Frage sei fahrlässig. Länder wie Italien, Schweden oder Großbritannien machten vor, wie der erste Schritt bei Kosmetika funktioniert. „Man braucht dafür offensichtlich kein Mikroplastik“, sagte Siegesmund. Die Große Koalition müsse endlich auf einen Verzicht der Hersteller hinwirken, „und wenn das nicht reicht, dann über die europäische Ebene gemeinsam das Aus für Mikroplastik in Kosmetika beschließen“, betonte die Grünen-Politikerin.

Mehr zum Thema: Plastik schadet der Umwelt – das ist allseits bekannt. Doch ist „Bio-Kunststoff“ eine gute Wahl?

Von RND/epd

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