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Deutschland / Weltweit Nordkoreas Internet bricht zusammen
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18:06 23.12.2014
Von Klaus Wallbaum
Für mehrere Stunden ist das Internet in Nordkorea ausgefallen. Quelle: dpa (Symbolbild)
Seoul

Die Störungen lösten Spekulationen über einen möglichen Hacker-Angriff aus. Die US-Regierung bestritt, etwas mit dem Vorfall zu tun zu haben. Die USA beschuldigen das kommunistische Regime in Pjöngjang, hinter einem Hacker-Angriff auf das Filmstudio Sony Pictures zu stecken, das eine Nordkorea-Satire in die Kinos bringen wollte. Nordkorea weist dies zurück. Spekulationen zufolge könnten die USA Nordkorea für den Angriff auf Sony bestraft haben.

Die einfachen Bürger Nordkoreas werden von dem Angriff vermutlich nicht viel mitbekommen haben. Der Großteil der Bevölkerung hat keinen Internetzugang. Es gibt ein auf das Land beschränktes, nicht öffentliches Intranet. Nach Angaben nordkoreanischer Flüchtlinge kann dieses nordkoreanische Netz lediglich von Regierungsbeamten, dem nordkoreanischen Militär und Universitäten genutzt werden.

Die Ukraine hat mit einem Gesetz über das Ende ihres blockfreien Status den Weg für einen Nato-Beitritt freigemacht. Die Abgeordneten des ukrainischen Parlaments stimmten erwartungsgemäß mit großer Mehrheit für ein von Präsident Petro Poroschenko eingebrachtes Gesetz über das Ende der Neutralität.

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Das Vorgehen Russlands im Ukraine-Konflikt hat bei den Staaten des Baltikums höchste Beunruhigung ausgelöst. Ein halbes Jahrhundert standen Litauen, Lettland und Estland unter sowjetischer Besatzung. Nach der gewaltsamen Aneignung der Krim durch Russland fürchten sie weitere territoriale Ansprüche Moskaus.

23.12.2014

Die Deutsche Bahn will im neuen Jahr deutlich mehr Bahnhöfe per Video überwachen. Die Kameras seien kein Allheilmittel, aber eine wichtige Säule im Sicherheitskonzept, heißt es vonseiten des Unternehmens. Bis zu 700 Videokameras in rund 100 weiteren Bahnhöfen sollen die Säule weiter verstärken.

25.12.2014