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Deutschland / Weltweit Riesenkondom steht am Kröpcke
Nachrichten Politik Deutschland / Weltweit Riesenkondom steht am Kröpcke
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18:06 01.12.2014
Die Stiftung Weltbevölkerung hat am Montag inHannover mit einem Riesenkondom auf den Welt-Aids-Tag am 1. Dezember hingewiesen. Quelle: dpa
Hannover

Die Stiftung Weltbevölkerung hat am Montag in Hannover mit einem Riesenkondom auf den Welt-Aids-Tag am 1. Dezember hingewiesen. Vor allem junge Männer in den Entwicklungsländern seien einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt, sagte die Geschäftsführerin der Stiftung, Renate Bähr. Weltweit seien zwei Millionen Teenager Träger des Virus. 80 Prozent von ihnen lebten in Afrika südlich der Sahara. Dort sei Aids die Haupttodesursache der Jugendlichen im Alter zwischen zehn und 19 Jahren. Das neun Meter hohe Riesenkondom sollte in Hannovers City über die Kröpcke-Uhr gezogen werden. Das Vorhaben scheiterte jedoch. „Wir konnten die Aktion vorher nicht üben. Es hat nun leider nicht so geklappt, dass man die 220 Kilo dieses strapazierfähigen Materials abrollen konnte. Bevor wir die Aktion abbrechen mussten, haben wir entschieden, das Kondom stattdessen neben der Kröpcke-Uhr aufzustellen", sagte Stiftungssprecherin Ute Stallmeister. Nun steht das Kondom neben der Uhr.

Die Aktion sei Teil der dreiwöchigen Kampagne „Hannover gibt Gummi“, sagte Bähr. Daran beteiligen sich Prominente wie Hannover 96-Präsident Martin Kind, Scorpions-Sänger Klaus Meine, Drogeriemarkt-Unternehmer Dirk Roßmann und "Tatort"-Kommissarin Maria Furtwängler. Sie wollen informieren und Spenden für die Projektarbeit der Stiftung sammeln.

Kommen 70.000 Euro zusammen, wolle die private MUT-Stiftung des hannoverschen Ehepaares Maria und Uwe Thomas Carstensen die Summe verdoppeln. Insgesamt gehe die Zahl der Neuinfektionen mit HIV zurück, sagte Bähr. Auch die Zahl der Todesfälle sei gegenüber dem Höchststand von 2005 um 30 Prozent auf 1,5 Millionen jährlich gesunken. Dies zeige, "dass sich Investitionen in HIV-Prävention und Behandlung auszahlen".

Weil vor allem Jugendliche und besonders Mädchen gefährdet seien, müssten aber die Aufklärungs- und Präventionsprogramme ausgeweitet werden. Nach Informationen der Niedersächsischen Aidshilfe ist noch immer zu wenig bekannt, dass die Infektionsgefahr durch eine lückenlose Therapie inzwischen gebannt ist. Laut einer aktuellen Hochrechnung des Robert-Koch-Instituts leben in Niedersachsen etwa 4.400 Menschen mit einer HIV-Infektion, darunter 3.400 Männer, 970 Frauen und 30 Kinder. Bundesweit werde der Virus jährlich bei rund zehn Kindern neu festgestellt.

epd

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