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Deutschland / Weltweit Terrorverdacht: Zwei Iraker sitzen in U-Haft – Identität weiterhin unklar
Nachrichten Politik Deutschland / Weltweit Terrorverdacht: Zwei Iraker sitzen in U-Haft – Identität weiterhin unklar
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18:24 31.01.2019
In Schleswig-Holstein wurden drei Männer festgenommen, ein weiterer in Mecklenburg-Vorpommern. Quelle: Fabian Sommer/dpa
Karlsruhe

Zwei der drei wegen Terrorverdachts in Schleswig-Holstein festgenommenen Iraker sind noch am Mittwochabend in Untersuchungshaft gekommen. Ihnen wird vorgeworfen, in Deutschland einen islamistisch motivierten Anschlag geplant zu haben. Ihre genaue Identität ist allerdings weiterhin unklar. Sie sollen zum Teil falsche Angaben zu Namen und Alter gemacht haben. „Da gibt es einige Ungereimtheiten“, hieß es aus Sicherheitskreisen.

Der 36 Jahre alte Rauf S., der bei den Anschlagsplanungen geholfen haben soll, werde im Laufe des Donnerstags dem Untersuchungsrichter beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe vorgeführt, sagte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft.

Rauf S. soll versucht haben, den beiden Männern eine Schusswaffe zu besorgen. Alle waren als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Spezialkräfte der Polizei hatten die drei Männer am Mittwochmorgen im Kreis Dithmarschen festgenommen und ihre Wohnungen durchsucht.

Weitere Festnahme in Mecklenburg-Vorpommern

Im Zuge den Terrorermittlungen hat es auch in Mecklenburg-Vorpommern eine Festnahme gegeben. Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Schwerin sagte, wurde der ebenfalls aus dem Irak stammende und in Ludwigslust lebende Walid Khaled Y.Y. vorläufig festgenommen. Noch am Donnerstag werde die Behörde entscheiden, ob sie bei Gericht einen Haftantrag stelle.

Laut Bundesanwaltschaft steht der 34-Jährige in Verdacht, auf Vermittlung den beiden Hauptverdächtigen eine Pistole vom Typ Makarov angeboten zu haben, die bei einem geplanten Anschlag zum Einsatz kommen sollte. Die Übergabe sei nicht zustande gekommen, weil den Interessenten der Preis zu hoch gewesen sei, hieß es.

Gegen Y.Y. wird wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Waffen- und gegen das Betäubungsmittelgesetz ein gesondertes Ermittlungsverfahren geführt. Bei der Hausdurchsuchung in Ludwigslust wurde den Angaben zufolge keine Waffe gefunden.

Lesen Sie auch: Wenn der Terror im Kopf beginnt

Von RND/dpa/lf

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