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Staatsanwaltschaft Hannover

Fall Glaeseker: Computerdateien im Visier


Nach den Durchsuchungsaktionen in Räumen des Ex-Sprechers von Bundespräsident Christian Wulff, Olaf Glaeseker, wertet die Staatsanwaltschaft Hannover das sichergestellte Material aus. Vor allem die beschlagnahmten Computerdateien werden gesichtet.
Die Staatsanwaltschaft Hannover hat das ehemalige Amtszimmer des früheren Sprechers von Bundespräsident Wulff, Olaf Glaeseker, durchsuchen lassen.

Die Staatsanwaltschaft Hannover hat das ehemalige Amtszimmer des früheren Sprechers von Bundespräsident Wulff, Olaf Glaeseker, durchsuchen lassen.

© dpa

Hannover. „Mit dem Landeskriminalamt sichten und untersuchen wir derzeit insbesondere die beschlagnahmten Computerdateien“, sagte Oberstaatsanwalt Hans-Jürgen Lendeckel am Montag.

Ermittler hatten nach Privat- und Geschäftsräumen Glaesekers in Niedersachsen am Donnerstag auch sein früheres Büro im Bundespräsidialamt nach Beweisen für den sich erhärtenden Korruptionsverdacht untersucht. Wann erste Ermittlungsergebnisse vorliegen, könne er nicht sagen. „Das wird noch eine Weile dauern.“

Lendeckel geht zudem davon aus, dass bis Mitte der Woche Unterlagen aus der niedersächsischen Staatskanzlei eingehen werden. „Noch ist nichts da, aber wir erwarten die Akten in Kürze.“

Die Behörde ermittelt im Zusammenhang mit der Lobby-Veranstaltung Nord-Süd-Dialog vor einigen Jahren in Niedersachsen wegen Verdachts der Bestechlichkeit gegen den langjährigen engen Vertrauten Wulffs. Glaeseker war im Dezember von seinen Aufgaben entbunden worden.

dpa/kas

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