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Bad Nenndorf: WGN klarer Sieger der Wahl

Bad Nenndorf / Wahlen Bad Nenndorf: WGN klarer Sieger der Wahl

Die Wählergemeinschaft Nenndorf (WGN) ist der klare Sieger der Kommunalwahl 2011. In der Stadt Bad Nenndorf holte die WGN sieben Sitze. Das sind drei Ratsmandate mehr als vor fünf Jahren.

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Jubel bei der WGN: Die Wählergemeinschaft feiert ausgelassen das Wahlergebnis. Die Gruppe sitzt künftig mit sieben Sitzen im Rat (großes Bild). Recht zufrieden ist auch die SPD. Das angepeilte Ziel, zehn Madate zu behalten, haben die Sozialdemokraten geschafft

Quelle: kcg

Bad Nenndorf (kcg). Damit schnappte die WGN der FDP die Sitze weg – die Liberalen sind nicht mehr im Rat vertreten. Insgesamt stimmten knapp 25 Prozent der Wähler in der Kurstadt für die Wählergemeinschaft. Zum Vergleich: 2006 bekam die WGN 15 Prozent der Stimmen.

Weder Gewinner noch Verlierer sind die beiden großen Parteien im Bad Nenndorfer Rat. Sowohl bei der SPD als auch bei der CDU bleibt die Verteilung der Mandate gleich. Die Sozialdemokraten haben künftig wie bisher zehn Sitze, die CDU kommt erneut auf neun Sitze. Die Partei die Linke hat den Einzug in den Rat knapp geschafft und bekommt einen Sitz.

Mit den meisten Stimmen aus der Wahl hervorgegangen ist die SPD-Spitzenkandidatin Gudrun Olk. Die amtierende Bürgermeisterin bekam 1276 Stimmen. CDU-Spitzenkandidatin Marlies Matthias bekam 561 Stimmen. Für WGN-Spitzenkandidat Erwin Biener stimmten 622 Wähler. Und für Olaf Buschmann, der auf Platz eins der Liste der Linken kandidierte, votierten 76 Bad Nenndorfer.

Hocherfreut zeigte sich denn auch die WGN bei ihrer Wahlparty im Hotel Esplanade. „Das Ergebnis zeigt, dass sich unsere an Sachthemen orientierte Politik durchgesetzt hat. Auch mit unserem Spitzenkandidaten ist es uns sehr gut gelungen, unser Ergebnis nach oben zu treiben“, erklärte WGN-Chefin Heike Beiersdorfer und fügte hinzu: „Wir freuen uns tierisch und danken allen Wählern, die für uns gestimmt haben.“

Recht zufrieden war Volker Busse mit dem Wahlergebnis der SPD. „Wir freuen uns darüber, dass wir erneut die stärkste Fraktion im Rat sind. Unser Ziel, die zehn Mandate zu halten, ist gelungen“, sagte der SPD-Vorsitzende. Jetzte stehe im Mittelpunkt, mit den anderen Parteien über die Fortsetzung von Gudrun Olks Amtszeit als Bürgermeisterin zu sprechen. Andreas Fedler, bisher mit Ortrud Göring für die FDP im Rat, reagiert enttäuscht auf das Wahlergebnis. Vor dem Hintergrund der Bundespolitik sei das Ergebnis allerdings nicht auszuschließen gewesen.

Die Ergebnisse zur Samtgemeinderatswahlen gibt es in der Dienstag-Ausgabe der SN.

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24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

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