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Räte Grüne verdoppeln Ratsmandate
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20:15 12.09.2011

Samtgemeinde Nienstädt (svb). Die SPD verlor mit 57,93 Prozent einen Sitz und die CDU mit 27,90 Prozent ebenfalls ein Mandat. Die Wahlbeteiligung in der Samtgemeinde Nienstädt lag mit insgesamt 4604 Wählern bei 53,74 Prozent.

Deventer hatte damit gerechnet, neue Wählerstimmen zu gewinnen. Die Verdoppelung der Mandatssitze habe ihn jedoch nach eigenen Angaben überrascht, zeigte sich der „Wahlsieger“ gut gelaunt. Dies sei ein „sehr positives Ergebnis“ für seine Partei, sagte er. Er hofft, dass die positiven Signale, die die Grünen auf Kreisebene gegeben haben, auch in der Samtgemeinde Nienstädt Anklang finden werden.

Die guten Wahlergebnisse spiegeln laut Deventer einerseits die Arbeit seiner Partei, andererseits auch „den Trend, der durchs Land geht“, wider. In Zukunft könne er sich mit vier Abgeordneten in seiner Fraktion die Arbeit besser aufteilen. Auf Deventer entfielen 229 der abgegebenen Stimmen. Weiterhin in seiner Fraktion dabei ist Klaus Schmidt, der 207 Stimmen erhielt. Neu hinzu gekommen sind Birgit Schukowski (223 Stimmen) und Michael Schönebeck-Salas (44 Stimmen).

Die SPD-Fraktion des Samtgemeinderats besteht künftig statt aus 16 nur noch aus 15 Sitzen. Gerhard Widdel, Spitzenkandidat und Gemeindebürgermeister von Nienstädt, hat 1457 Stimmen auf sich vereinigt. Die zweithöchste Stimmzahl der gesamten Ratswahl erreichte Werner Vehling mit 678 Stimmen.

Die weiteren SPD-Abgeordneten sind Manfred Kesselring (532 Stimmen), Jörn Wittkugel (446), Herbert Stahlhut (387), Heiko Vogt (302), Eckhard Ilsemann (225), Daniela Scheibe (222), Anke Pörtner (197), Jörg Prietzel (149), Paul Junk (141), Patricia Mroch (140), Kerstin Reichau (132), Eberhard Koch (131) sowie Andrea Bärwinkel (60).

An die CDU sind sieben Ratsmandate vergeben. Hinrich Gottschalk, der Drittplatzierte der Wählerliste, erhielt mit 492 die meisten Stimmen der CDU-Fraktionsmitglieder. 478 Stimmen gewann der Spitzenkandidat Wilfried Sundermeier. Es folgen Petra Ritter (279), Martina Lohmann (275), Wolfgang Hoppe (189), Karlheinz Volksdorf (168) und Stefan Fitzner (107).