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Kleine Gruppen schnappen die Sitze weg

Samtgemeinde Rodenberg Kleine Gruppen schnappen die Sitze weg

Klare Gewinner bei den Wahlen in der Samtgemeinde Rodenberg sind dort, wo sie angetreten sind, Bündnis 90/Die Grünen. Auch die Wählergemeinschaften profitieren.

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Die Wahlhelfer Wolfgang Meier und Christoph Brennecke schütten kurz nach 18 Uhr die erste Wahlurne aus.

Quelle: bab

Samtgemeinde Rodenberg (bab). Die kleinen Gruppierungen haben den großen Parteien SPD und CDU Sitze weggeschnappt, wobei die CDU die stärksten Verluste hinnehmen muss. Die zusätzlichen Sitze wirken sich zwar auf die Vielfalt in den Räten aus, die SPD bleibt aber dort wo sie den Bürgermeister bisher stellt, stärkste Fraktion. In Apelern legte die SPD sogar noch stark zu. In Pohle hat die CDU ihre Mehrheit ebenfalls verteidigt.

In Rodenberg, wo die Grünen nicht angetreten waren, gewann die WGR einen Sitz hinzu und wird künftig mit drei statt mit zwei Mandatsträgern im Rat vertreten sein. Die SPD hat künftig weiter wie bisher acht Sitze, die CDU ebenfalls weiterhin sechs. Die Aktiven Demokraten, die vorher zwei Sitze hatten und aus einer Abspaltung der CDU entstanden waren, stellten sich erstmals dem Votum der Wähler und bekommen ein Mandat. Die FDP hat den Einzug in den Rat knapp geschafft und bekommt ebenfalls einen Sitz.

Spitzenkandidat und Vorsitzender der WGR, Ralf Sassmann, ist mit den meisten Stimmen aus der Wahl hervor gegangen. 766 Kreuze haben die Wähler gemacht. Der Spitzenkandidat der SPD, Hans-Dieter Brand bekam 553 Stimmen und der amtierende Bürgermeister und Spitzenkandidat der CDU, Günter Altenburg 509 Stimmen.

Sassmann war sichtlich erfreut über das Votum. Nicht zufrieden waren CDU-Vorsitzender Erhard Steege und auch SPD-Chef Brand angesichts der Verhältnisse. „Das müssen wir erst mal verdauen“, war auch Volker Dahle von den Aktiven Demokraten nicht in Jubelstimmung, die mit 6,1 Prozent der Stimmen einen Sitz bekommen, während der FDP mit 2,1 Prozent ebenfalls ein Sitz zusteht.

In Lauenau schafften es auf Anhieb alle drei Bewerber der Grünen in den künftigen Gemeinderat. Der SPD gehen dadurch zwei Sitze verloren (jetzt nur noch acht), der CDU geht ein Sitz flöten (noch vier Sitze). Die FDP hat es nicht geschafft.

In Apelern hat die SPD einen Sitze gewonnen (künftig acht Sitze), die CDU einen verloren (drei Sitze). Die Wählergemeinschaft Apelern stellt weiterhin zwei Mandatsträger.

In Hülsede sitzen die Grünen mit einem Ratsherren am Tisch. Dort hat der Einzug des Grünen Michael Ensslen der SPD einen Sitz gekostet, die nur noch mit sechs Mandaten vertreten ist, die CDU weiterhin mit vier.

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24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

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