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Komfortable Mehrheit der SPD ist dahin

Samtgemeinde Rodenberg / Kommunalwahl Komfortable Mehrheit der SPD ist dahin

Die komfortable Mehrheit, die die SPD zusammen mit FDP und WIR im Rodenberger Samtgemeinderat bisher hatte, ist dahin. Weder FDP noch WIR haben bei der Wahl den Einzug in den neuen Samtgemeinderat geschafft. Und die SPD büßt zwei Sitze ein. Von 32 Sitzen wird sie künftig 15 statt 17 besetzen. Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann hat zudem eine Stimme im Samtgemeinderat. Die CDU bekommt neun Sitze und ihr derzeitiger Koalitionspartner, die Wählergemeinschaft drei Sitze (vorher zwei).

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Die Profiteure der Wahl: Michael Ensslen hat als Grüner einen Ratssitz in Hülsede errungen. Norbert Bruhne aus Lauenau ist mit drei weitern Grünen in den Samtgemeinderat eingezogen. In Lauenau haben die Grünen drei Mandate.

Quelle: bab

Samtgemeinde Rodenberg (bab). Neu einziehen werden Bündnis 90/Die Grünen mit vier Personen. Die Aktiven Demokraten haben einen weiteren Sitz. Rechnerisch kann der sozialdemokratische Samtgemeindebürgermeister, der noch bis 2014 im Amt ist, damit nicht auf eine Mehrheit im Rat setzen. „Ich sehe da überhaupt kein Problem“, sagt Heilmann. Die Mehrheiten für die Samtgemeindepolitik seien auch bisher nicht parteipolitisch gefärbt gewesen. „und wir haben bisher auch sehr viele Dinge gemeinsam gemacht“.

Wie die Grünen sich in dieses Konzept einpassen, liege an den Themen, wie Norbert Bruhne sagt. Die Grünen haben bereits signalisiert, dass sie sich mit der CDU unterhalten wollen. Eine Koalition kommt für die Grünen aber nicht infrage, meint er. Das bestätigt auch Grünen-Sprecher Rudolf Zerries. Als eigene Fraktion würden die Grünen darauf schauen, „welche Punkte sind mit unseren Prinzipien vereinbar“, so Bruhne. Ein Hauptanliegen sei die Transparenz. „Wir wollen, dass alles, was in die Öffentlichkeit gehört, auch da behandelt wird.“

Die WGSR hält es für wahrscheinlich, dass sie weiter wie bisher mit der CDU zusammenarbeitet, will aber ebenso wie die Grünen „projektbezogen“ agieren, wie Vorsitzender Ralf Sassmann angibt. Sebastian Klein, der als einziger Aktiver Demokrat im Samtgemeinderat vertreten ist, hat ebenfalls Affinitäten zur CDU, will zu diesem Zeitpunkt aber noch nichts festzurren.

„Es sind ganz neue Möglichkeiten entstanden“, sagt CDU-Spitzenkandidatin Christel Oberheide, die es nicht problematisch findet, dass Günter Altenburg ein paar Stimmen mehr bekommen hat als sie. Über Entscheidungen zum Fraktionsvorsitz oder die Beanspruchung des Ratsvorsitz sei deshalb noch gar nicht entschieden. Alle Parteien wollen jetzt intern klären, wie es weitergehen soll.

Fünf politische Kräfte

Die Mitglieder des Samtgemeinderates sind für die SPD Heinrich Oppenhausen (1262 Stimmen), Heinrich Laufmöller (810), Hans-Dieter Brand (613), Herbert Weibels (493), Frank Witte (404), Rainer Helbig (306), Wilhelm Hartmann (282), Karsten Sucker (242), Karl Minne Braaksma (236), Harald Schmidt (226), Wolfgang Kölling (223), Marina Brand (141), Uwe Märtens (140), Uwe Budde (140), und Hartmut Vormfenne (61).
Die CDU entsendet Günter Altenburg (499), Christel Oberheide (487), Frederik Platte (476), Friedrich-Wilhelm Platte (401), Börries Freiherr von Hammerstein-Gersmold (349), Erhard Steege (244), Udo Meyer (229), Thorsten Lück (161) sowie Carlo De Rooij (47).

Ralf Sassmann (795), Wilhelm Thürnau (192) und Franz-Wilhelm Riechers (104) bilden die WGSR-Fraktion, die Grünen sind durch Thomas Berger (622), Norbert Bruhne (315), Karsten Dohmeyer (126) und Rudolf Zerries (111) vertreten. Die Aktiven Demokraten sind durch Sebastian Klein (148) vertreten. bes

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