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Räte Patt von CDU und SPD im Eilser Rat – und der Bewerber der Grünen ist drin
Nachrichten Politik Niedersachsen Kommunalwahl 2011 Räte Patt von CDU und SPD im Eilser Rat – und der Bewerber der Grünen ist drin
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21:07 12.09.2011
Eilsen (tw)

Konkret verlieren sowohl CDU als auch SPD leicht. Die CDU verliert 1,83 Prozentpunkte und landet bei 43,71 Prozent; die SPD büßt 3,97 Prozentpunkte ein, kommt auf 43,15 Prozent. Hoffmann (Grüne) erzielt 7,90 Prozent; das ist fast doppelt so viel, wie die FDP 2006 erhielt. Einzelbewerber Gerhard Hasse ist für 3,59 Prozent der Stimmen gut, fünf Jahre zuvor waren es 3,43 Prozent. Peter Buschmeier, der für die ÖDP angetreten war, zog 1,62 Prozent.

In Mandaten bedeutet das: Sowohl die CDU als auch die SPD behalten acht Sitze. Auf Hoffmann und Hasse entfällt jeweils ein Sitz. Buschmeier hat den Sprung in den Samtgemeinderat nicht geschafft.
Sieht man sich die Ergebnisse der Bewerber an, fällt auf: Kai Alack (SPD) hat unter allen Kandidaten die meisten Stimmen erhalten: 665. Auf Platz zwei folgt mit Christel Bergmann ebenfalls eine Genossin, die schon bei der Wahl zum Bad Eilser Gemeinderat reüssierte (wir berichteten); für ihr Mandat im Samtgemeinderat holt sie 581 Stimmen. Die drittmeisten Stimmen bekommt Hartmut Krause; der WiB-Mann aus Buchholz war auf Platz vier der CDU-Liste angetreten, erhält aber im schwarzen Lager – mit Abstand – die meisten Stimmen: 502. Danach punktet seitens der CDU lange niemand mehr – bis Dr. Wilhelm Dreves kommt. Dreves ist der stimmenstärkste CDU-Bewerber: 383 lautet sein „High-Score“.

Blickt man auf die SPD so fällt auf, dass sie kein Gemeinderatsmitglied aus Luhden im Samtgemeinderat platzieren kann. Wie berichtet, ist der ehemalige Luhdener Spitzenkandidat Frank Struckmeier im Zuge eines Wohnortwechsels faktisch Ahnser; er zieht mit 80 Stimmen über die Liste (Platz drei) in den Samtgemeinderat ein. Der Luhdener Bernd Gliese, auf Platz 14 der Liste, schafft den Einzug dagegen nicht.
Ein Wort zum Meldezeitpunkt des Ergebnisses der Wahl zum Eilser Rat am Ende: Wie Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann und Ordnungsamtsleiter Andreas Kunde unisono erklären, hat im Rathaus keine Computerpanne vorgelegen. Das vorletzte Ergebnis sei um 21.57 Uhr eingegangen; dann habe es eine längere Pause gegeben, bis um kurz nach elf auch das Ergebnis des Urnengangs in Heeßen vorlag. Die Rathausführung erklärt das mit der besonders großen Sorgfalt, die beim Auszählen an den Tag gelegt worden sei.