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Patt zwischen Rot-Grün und dem Rest im Rat

Rinteln / Wahl Patt zwischen Rot-Grün und dem Rest im Rat

Im Rintelner Stadtrat werden sich die Mehrheitsverhältnisse nach dem Wahlergebnis vom Stand 23 Uhr nicht ändern. SPD und Grüne würden zusammen mit der Stimme des Bürgermeisters weiter den Ton angeben können.

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Rinteln (dil). Die WGS legt zwar von vier auf fünf Sitze zu, aber die CDU schwächelte, und die FDP ist nicht mehr vertreten. Die Linke eroberte ein Ratsmandat, Einzelkandidat Heinz Josef Weich spielte keine Rolle.

„Ich rechne mit 40 bis 42 Prozent“, hatte die SPD-Stadtverbandsvorsitzende Astrid Teigeler-Tegtmeier zu Beginn des Abends gesagt. Nach Auszählung der 31 Wahlbezirke waren es 40,19 Prozent, ein Absturz von 47,20 Prozent beim letzten Mal. Der noch amtierende Fraktionsvorsitzende Klaus Wißman war zufrieden: „Wir haben gute Kandidaten und gute Themen.“

Die CDU schaffte 33,15 Prozent nach 34,27 Prozent beim letzten Mal. Sie hatte sich aber dank junger Kandidatenmannschaft mehr erhofft. Stadtverbandsvorsitzender Veit Rauch: „ Das ist zu wenig für den Einsatz, den wir gezeigt haben. Ein Stück weit liegt das sicher am Bundestrend, aber wenn wir in unseren traditionell starken Wahllokalen wie Brückentorsaal nur 30 Prozent Wahlbeteiligung erreichen, dann haben wir unsere Wählerschaft wohl nicht in Gänze an die Urne gekriegt.“

Eitel Freude dagegen bei Gert Armin Neuhäuser, Fraktionsvorsitzender der WGS. Sie kam auf 13,63 Prozent nach 10,53 Prozent beim letzten Mal. Neuhäuser: „Ich führe das auf fünf Jahre kontinuierlich gute Arbeit im Stadtrat zurück und bin sehr zufrieden.“

Die Grünen haben sich von 4,83 auf 9,02 Prozent verbessert, was einen weiteren Sitz bringt. „Den bekommt unser Stadtverbandsvorsitzender Christoph Ochs“, sagte Fraktionsvorsitzende Ursula Helmhold. „Diese Verdoppelung unserer Prozentzahl sehen wir als Zuspruch zu unserer guten konsequenten Arbeit. Letztlich wird man doch für seine Politik vor Ort gewählt, auch wenn der Bundestrend uns sicher geholfen hat. Aber wir sind eben auch für eine Haushaltskonsolidierung, wenn es knirscht.“

Die FDP fiel mit 1,50 Prozent (letztes Mal 3,15 Prozent) knapp aus dem Rat, ihr ratsmitglied Paul-Egon Mense war nur kurz im Rathaus. Zlatko Stevic (Linke) erreichte dagegen 1,93 Prozent und kommt damit erstmals in den Stadtrat: „Ich hatte mit mehr gerechnet.“

Die Sitze im Rat: SPD 14, CDU 11, WGS 5, Grüne 3, Linke 1.

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24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

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