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Ralf Sassmann will Bürgermeister werden

Rodenberg / Kommunalwahl Ralf Sassmann will Bürgermeister werden

Spannend wird die nächste Ratsperiode in der Stadt Rodenberg, denn Ralf Sassmann (WGR) will für das Amt des Bürgermeisters kandidieren. „Ich sehe das so, dass die Wähler klar den Wechsel wollen“, sagt Sassmann. Das entnehme er dem Wahlergebnis. Bürgermeister Günter Altenburg (CDU) habe im Vergleich zur Wahl 2006 erheblich Stimmen verloren. Er habe damals weit mehr als 900 Stimmen gehabt, jetzt nur noch 509 und liege damit sogar hinter Hans-Dieter Brand, der als SPD-Bürgermeisterkandidat angetreten war. Sassmann hat 766 Stimmen.

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Will sich für das Amt des Bürgermeisters bewerben: Ralf Sassmann.

Quelle: bab

Rodenberg (bab). Die WGR hat im Rodenberger Rat künftig drei Sitze. Dass dies zu wenig Rückhalt bedeuten würde, um die Position des Bürgermeisters zu bekleiden, befürchtet Sassmann nicht. Er habe immer hinter der CDU gestanden und glaube, diese würde auch hinter ihm stehen. „Ich werde das in der jetzigen Arbeitsgruppe ansprechen.“

Brand sieht ebenfalls, dass Altenburg „vom Bürger abgestraft“ wurde, denkt aber, dass dieser dennoch weiter Bürgermeister sein wird. „Ich gehe mal davon aus, dass sich nicht viel ändert“, meint Brand. Die SPD habe jedenfalls den Generationswechsel vollzogen und neue, junge Gesichter im Rat.

Sassmann kann sich zudem vorstellen, mit Sebastian Klein von den Aktiven Demokraten zusammenzuarbeiten. Es sei an der Zeit, die alten Zerwürfnisse zwischen CDU und Aktiven Demokraten ad acta zu legen. Klein möchte ebenso wie die FDP die unterschiedlichen Möglichkeiten mit den anderen Mitgliedern der Wählergruppe Aktive Demokraten besprechen. Die FDP weiß noch nicht, für welche Seite sie sich entscheidet. Dies werde in der Partei nun erörtert, sagt Vorsitzender Ignaz Stegmiller.

Die CDU will ebenfalls die Lage erörtern, bevor sie sich äußert. Doch Parteivorsitzender Erhard Steege ist sicher: „Ich denke, dass es eine einvernehmliche Lösung geben wird.“ Auch dass die CDU mit Hilfe von Partnern den Ton im Rodenberger Rat angeben wird, steht für Steege außer Zweifel.

Sitzverteilung in der Stadt

In den Rodenberger Rat entsendet die SPD Hans-Dieter Brand (553 Stimmen), Henning Kommerein (297), Wilhelm Hartmann (274), Catrin Döpke (190), Anja Niedenzu (180), Dieter Leistikow (157), Uwe Märtens (116), und Renate Volk (93). Die CDU-Fraktion bilden Günter Altenburg (509), Erhard Steege (294), Stephan Lotz (262), Christel Oberheide (214), Matthias Herfurt (160) und Carlo De Rooij (40). Die WGR stellt mit Ralf Sassmann (766), Gerd Grädener (136) und Martina Böhm (76) drei Ratsmitglieder, die FDP entsendet Marlies Berndt-Büschen (54). Die Aktiven Demokraten haben ein Mandat, das Sebastian Klein (177) erhält. bes

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