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SPD bleibt stärkste Fraktion Grüne verdoppeln Sitzzahl

Bückeburg / Wahl SPD bleibt stärkste Fraktion Grüne verdoppeln Sitzzahl

Die SPD ist wieder die stärkste Fraktion im Bückeburger Rat. Sie erreichte 44,54 Prozent der Stimmen und errang damit 15 der insgesamt 34 zu vergebenden Sitze, so wie bereits bei der Kommunalwahl 2006. Die CDU kommt auf 33,85 Prozent und wird wie 2006 mit zwölf Sitzen zweitstärkste Fraktion im Bückeburger Rat.

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Bückeburg (rc). Die Überraschung aber schafften Bündnis 90/Die Grünen, die ihre Stimmenzahl mit 12,86 Prozent gegenüber 2006 mehr als verdoppelten und ebenso ihre Sitzzahl: Die Grünen werden künftig mit vier Vertretern im Rat sitzen.
Mit je einem Sitz werden die FDP (1,57%, sie verlor ein Mandat), „Wir für Bückeburg (3,46%, mit einem Mandat unverändert) und die „Bürger für Bückeburg“ (2,6%, unverändert) im Rat vertreten sein.

Bei der FDP schaffte es die altgediente Ortsverbandsvorsitzende Brigitte Bödeker nicht in den Rat, sondern Joachim Reinke. Bei „Wir für Bückeburg“ scheiterte die ehemalige Bürgermeisterin Edeltraut Müller am Votum der Wähler, künftig wird ihr Kollege Andreas-Paul Schöniger im Rat sitzen.

Mit dieser Sitzverteilung dürfte alles auf eine Neuauflage der alten Mehrheitsgruppe hinauslaufen, also eine Ampelkoalition von SPD, Grünen und der FDP, die auf eine komfortable Mehrheit von 20 Stimmen kommen würden, zumal auch noch Bürgermeister Reiner Brombach (SPD) Kraft Amtes Sitz und Stimme im Rat hat.

Die Wahlbeteiligung erholte sich in Gegensatz zu 2006 geringfügig von 44,40 auf 46,23 Prozent. Insbesondere die gute Wahlbeteiligung in den Ortsteilen von um die 60 Prozent sorgte dafür, dass die sehr geringe Wahlbeteiligung in der Kernstadt zumindest teilweise aufgefangen werden konnte. Hier pendelte sich die Beteiligung bei um die 30 Prozent ein, am geringsten fiel sie im Wahllokal DRK an der Dammstraße aus, wo 27,7 Prozent der Wähler zur Urne gingen. „Erschreckend“, so das einhellige Urteil aller Parteienvertreter.

SPD-Chef Bernd Insinger zeigte sich in einer ersten Stellungnahme „eigentlich zufrieden“, obwohl er mit einem Zugewinn von einem Sitz gerechnet hatte: „Die Politik der Mehrheitsgruppe in den vergangenen vier Jahren ist honoriert worden.“

CDU-Chef Thorwald Hey hatte eigentlich ein schlechteres Ergebnis erwartet: „Insofern freut es uns, dass wir unsere Fraktionsstärke behalten konnten.“ Grünen-Vorstandssprecher Wilhelm Klusmeier freute sich über „einen Bombenerfolg, wirklich toll. Jetzt wird erst einmal Party gemacht und gefeiert.“ FDP-Chefin Brigitte Bödeker sagte, die „Großwetterlage“ habe gegen die Partei gesprochen.

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24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

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