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FDP

Landespolitiker wollen angeblich Kirchen-Zuschüsse kürzen


In mehreren Bundesländern gibt es Überlegungen, mit den Kirchen über eine Kürzung ihrer Zuschüsse zu verhandeln. Auch in Niedersachsen wollen die Liberalen die Zuschüsse von insgesamt rund 39 Millionen Euro zusammenstreichen.
FDP-Fraktionschef Christian Dürr

FDP-Fraktionschef Christian Dürr

© Michael Thomas

In mehreren Bundesländern gibt es angeblich Überlegungen, mit den Kirchen über eine Kürzung ihrer millionenschweren Zuschüsse zu verhandeln. Überall müsse gespart werden - auch bei den Kirchen, forderte der schleswig-holsteinische FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. Die Landesregierung wolle die vertraglich festgesetzten Ausgaben um 10 bis 15 Prozent senken. Gespräche mit der Kirche sollen nach der Sommerpause beginnen.

Auch in Niedersachsen wollen die Liberalen nach dem Bericht die Zuschüsse von insgesamt rund 39 Millionen Euro zusammenstreichen. „Wir werden das Thema bei der Sparklausur der Landesregierung auf die Tagesordnung setzen“, sagte FDP-Fraktionschef Christian Dürr. Bei der FDP-Landtagsfraktion war am Wochenende niemand zu erreichen. Laut „Spiegel“ sind allein in diesem Jahr in den Etatplänen der Länder insgesamt 459 Millionen Euro an Kirchenzuschüssen veranschlagt. Sie seien unter anderem als Entschädigung für Anfang des 19. Jahrhunderts enteigneten Kirchenbesitz gedacht.

dpa

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