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Niedersachsen Suche nach undichter Stelle im Fall Edathy
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15:56 01.12.2014
Edathy muss sich wegen des Verdachts auf Besitz von Kinderpornografie ab Februar 2015 vor Gericht verantworten. Quelle: dpa (Archiv)
Göttingen

„Wir führen umfangreiche Ermittlungen wegen des Tatvorwurfs des Geheimnisverrats“, sagte Behördensprecher Andreas Buick am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Dabei gehe es um Amtsträger. Details wollte er „aus ermittlungstaktischen Gründen“ nicht nennen. Edathy muss sich wegen des Verdachts auf Besitz von Kinderpornografie ab Februar 2015 vor Gericht verantworten.

Die Staatsanwaltschaft Göttingen ermittelt außerdem bereits wegen der Weitergabe streng vertraulicher Informationen aus dem früheren Verfahren gegen den ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff. Dieser war vor Gericht vom Vorwurf der Vorteilsnahme freigesprochen worden.

Die Staatsanwälte gehen offensichtlich dem Verdacht nach, dass Edathy frühzeitig über Maßnahmen der Strafverfolgungsbehörden informiert war. Zwei Tage vor der Durchsuchung seiner Privat- und Büroräume im Februar 2014 hatte der Politiker sein Bundestagsmandat niedergelegt. Bei den Durchsuchungen wurden keine Computer gefunden. Edathy selbst wurde nicht angetroffen.

Die Ermittlungen wegen Geheimnisverrats seien durch eine Strafanzeige im Fall Wulff angestoßen worden, sagte Oberstaatsanwalt Buick. In diesem Zusammenhang prüften die Göttinger Ermittler, wer streng vertrauliche Informationen an die Medien verraten hat. „Die Ermittlungen beschränken sich inzwischen nicht mehr nur auf das Wulff-Verfahren“, sagte Buick. „Es geht auch darum, ob und in welchem Umfang möglicherweise Personen Geheimnisverrat im Rahmen anderer Ermittlungsverfahren begangen haben.“

dpa

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