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Niedersachsen Stichwahl für OB-Kandidaten in Celle
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21:43 11.09.2016
Quelle: dpa
Celle

CDU-Bewerber Jörg Nigge lag mit 45,6 nur knapp dahinter. Chancenlos war die parteilose Alexandra Martin (8,3 Prozent). Sowohl Mende als auch Nigge stellten die Wahlbeteiligung von 56,2 Prozent als positiv heraus. Knapp 31 200 Wähler gaben ihre Stimme ab. "Ansonsten war es fast vorauszusehen, dass es auf eine Stichwahl hinauslaufen wird", sagte Nigge im NDR-Fernsehen. Amtsinhaber Mende sagte im Hinblick auf die absolute Mehrheit: "Ich hätte sie natürlich gerne direkt gehabt."

Um den ersten Wahlgang zu gewinnen, hätte einer der Kandidaten mehr als die Hälfte der Stimmen erhalten müssen. Nun geht es für Mende und Nigge am 25. September in die Stichwahl. Die dürfte angesichts des knappen Wahlergebnisses am Sonntag spannend werden. Es reicht dann die einfache Mehrheit für einen Sieg.

Sowohl Nigge als auch Mende wurden im Wahlkampf prominent unterstützt - Nigge auf einer Kundgebung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Mende tags darauf von Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Weil Mendes Amtszeit unüblicher Weise noch bis Februar 2017 dauert, würde sich die Amtszeit des nächsten Oberbürgermeisters auf viereinhalb Jahre verkürzen. Laut Gesetz muss sie aber volle fünf Jahre betragen. Deshalb wurde die nächste Amtszeit in Celle verdoppelt. Wer auch immer in zwei Wochen die Stichwal gewinnt, wird daher fast zehn Jahre lang die Geschicke der Stadt leiten.

lni

Der CDU-Kandidat Gerhard Radeck hat bei der Landratswahl im Kreis Helmstedt das beste Ergebnis erzielt, er muss aber in die Stichwahl. Der Christdemokrat scheiterte am Sonntag mit 43,3 Prozent der Stimmen an der notwendigen absoluten Mehrheit.

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Der SPD-Politiker Holger Heymann hat die Landratswahl im Landkreis Wittmund gewonnen. Er kam am Sonntag auf 54,5 Prozent und erreichte damit die erforderliche absolute Mehrheit.

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Das Landratsamt des Kreises Leer bleibt in sozialdemokratischer Verantwortung. Bei der Direktwahl am Sonntag erhielt der SPD-Europaabgeordnete Matthias Groote 56,8 Prozent der Stimmen und erreichte damit die notwendige absolute Mehrheit, wie der Landkreis mitteilte.

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