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Niedersachsen Wenn jetzt Landtagswahl wäre...
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18:27 20.01.2017
Quelle: dpa/M
Hannover

Trotz aktuell rückläufiger Zahlen halten die Niedersachsen Migration und Flüchtlingspolitik für die aktuell wichtigsten Themen. 39 Prozent erklärten, dass sie diese Fragen am meisten umtreiben, erst danach rangiert das Thema Bildung, das von 33 Prozent der Befragten genannt wurde. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von infratest dimap im Auftrag des NDR-Magazins „Hallo Niedersachsen“, die am Freitag veröffentlicht wurde.

Dass Migration und Flüchtlinge einen solchen Stellenwert haben, ist ungewöhnlich. Tatsächlich hatten bei der letzten infratest-Umfrage im Sommer 2015 nur zwei Prozent der Befragten angegeben, dass sie das Thema für wichtig halten. Doch im Herbst 2015 begann die Flüchtlingskrise, in deren Folge bislang rund 130.000 Menschen nach Niedersachsen kamen, davon 102.000 noch im Jahr 2015.

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Auf die Frage, wem die Menschen am ehesten zutrauen, in diesem Themenfeld etwas zu bewegen, nennen 31 Prozent die CDU, 30 Prozent die SPD und 11 Prozent die Grünen. Bemerkenswert ist, dass laut der Umfrage nur vier Prozent der Befragten der Alternative für Deutschland zutrauen, dieses Themenfeld besser als die anderen Parteien bearbeiten zu können - das entspricht nur der Hälfte ihres Wählerpotenzials von acht Prozent. Das allerdings ist gleichzeitig der höchste Kompetenzwert, den die AfD in der Umfrage aufweisen kann.

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Tatsächlich dürfte die Landesregierung mit den Kompetenzwerten sehr zufrieden sein: Der SPD wird vor allem in sozialen Fragen eine große Kompetenz zugetraut. Aber auch bei dem für die Landespolitik so wichtigen Thema Bildung liegen die Sozialdemokraten wieder vor der Union: 38 Prozent der Befragten glauben, dass die SPD eine „gute Schul- und Bildungspolitik betreiben“ könne, 33 Prozent trauen das eher der CDU zu.

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Die Union kann eher in wirtschaftsnahen Politikfeldern punkten und wird sowohl bei der Arbeitsmarktpolitik, der Wirtschaftsförderung, aber auch bei der Haushalts- und Finanzpolitik als deutlich kompetenter eingeschätzt als die regierenden Sozialdemokraten. Die Grünen punkten vor allem in ihren Stammthemen Umwelt, Landwirtschaft und Energie, wo ihnen besonders hohe Kompetenzwerte zugerechnet werden.

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Eine Wechselstimmung lässt sich aus den durchwachsenen Kompetenzbewertungen nicht unbedingt lesen: So gaben 31 Prozent der Befragten an, dass sie glauben, dass eine CDU-geführte Regierung die Probleme des Landes besser lösen könnte. 48 Prozent sagten, dass eine unionsgeführte Regierung dazu nicht in der Lage wäre. 

Beliebtester Politiker ist mit 63 Prozent Zustimmung Ministerpräsident Stephan Weil, gefolgt von SPD-Innenminister Boris Pistorius (49 Prozent). Danach folgt SPD-Wirtschaftsminister Olaf Lies (39) und auf Platz vier CDU-Spitzenkandidat Bernd Althusmann (34 Prozent).

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