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Erste Trainingseinheit

96-Neuzugang Diouf ist endlich da

Von Christian Purbs

Zwei Versuche waren fehlgeschlagen, beim dritten hat es geklappt: Neuzugang Mame Biram Diouf hat am Mittwoch sein erstes Training bei Hannover 96 absolviert. Zu dem Stürmer gesellte sich auch der wieder gesunde Christian Schulz.
Endlich in Hannover beim Training: Mame Diouf zusammen mit Rückkehrer Christian Schulz.

Endlich in Hannover beim Training: Mame Diouf zusammen mit Rückkehrer Christian Schulz.

© zN

Hannover. Leicht auszumachen ist Mame Diouf nicht, als er Mittwochvormittag um 10.30 Uhr mit der Mannschaft von Hannover 96 zu seinem ersten Training in die AWD-Arena einläuft. Mütze, Handschuhe, Schal: Die wenigen Zuschauer im Stadion müssen von ihren Plätzen auf der Südtribüne schon ganz genau hinschauen, um sicher zu sein, dass der Neuzugang nach zwei vergeblichen Anläufen dieses Mal auch tatsächlich dabei ist. Als Diouf etwas später beim Aufwärmen näher kommt, ist auch der letzte Zweifel verschwunden: Ja, er ist wirklich da – und er hat Fußballschuhe mit pinken Verzierungen.

Für Diouf war die erste Übungseinheit bei den „Roten“ ein Start mit langem Anlauf. Am Montag konnte der Stürmer nicht wie geplant mittrainieren, weil er beim Umsteigen in Brüssel wegen des dortigen Streiks seinen Anschlussflug nach Langenhagen verpasst hatte. Am Dienstag hatte der Senegalese beim Training gefehlt, weil er noch keine Arbeitserlaubnis für Deutschland hatte und deshalb außerplanmäßig nach London fliegen musste, um sich die notwendigen Dokumente zu besorgen.

Auch mit auffälligen Schuhen verlief Dioufs erste Trainingseinheit eher unspektakulär. Bei einer Übungsform für die 96-Offensive mit Flanken und Steilpässen erzielte der 24-Jährige um Punkt 11 Uhr sein erstes Tor in Hannover. Lautstarken Applaus gab’s von den wenigen Trainingskiebitzen dafür nicht – freiwillig zog bei der eisigen Kälte niemand seine Handschuhe aus. Im anschließenden Trainingsspiel blieb der Neuzugang ohne Treffer. Nach 75 Minuten war das Trainings-Debüt von Diouf, der ordentlich Englisch spricht und sich auch auf norwegisch, der Muttersprache seiner Frau Maria, mit den Mitspielern Mohammed Abdellaoue und Henning Hauger verständigen kann, beendet. Viel zu sehen gab es nicht, doch das war am Mittwoch nicht so wichtig. Hauptsache, er ist endlich da.

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