Navigation:
AboPlus Anzeigen- und Abo-Service
96-Neuzugang

Diouf gegen Hertha noch auf der Ersatzbank

Von Norbert Fettback

96-Neuzugang Mame Diouf hat nach dem dritten Training bereits einen prominenten Fürsprecher gefunden: „So einen haben wir gesucht", sagt Hannovers Trainer Mirko Slomka. Gegen die Hertha am Sonnabend dürfte der Senegalese aber noch nicht in der Startelf stehen.
Mame Diouf (rechts) im Duell mit Steven Cherundolo.

Mame Diouf (rechts) im Duell mit Steven Cherundolo.

© zn

Hannover. Mit vier Punkten aus den ersten beiden Partien des Jahres 2012 liegt Hannover 96 voll im Soll. Dazu noch kein Gegentor: So kann es getrost weitergehen, wenn die „Roten“ am Sonnabend bei Hertha BSC Berlin ihre nächste Vorstellung in der Fußball-Bundesliga geben. Das findet auch Trainer Mirko Slomka: „Wieder zu null spielen, vielleicht noch ein Auswärtstor schießen, dann wäre der Start in die Rückrunde perfekt.“

Mit einem Sieg, das merkt der 44-Jährige ausdrücklich an, könne 96 der Konkurrenz aus Leverkusen und Bremen so richtig Druck machen. Dazu aber wäre mehr Angriffsdruck nicht schlecht. Ein Tor in den vergangenen 180 Minuten, insgesamt erst 21 in 19 Punktspielen: Das lässt noch viel Spielraum.

Dass in dieser Woche das Offensivpersonal der „Roten“ aufgestockt wurde, spricht dafür, es nicht bei der bloßen Absicht zu belassen, sich dem oberen Tabellendrittel anzunähern. Für Mame Diouf, den Neuen von Manchester United, kommt ein Einsatz in der Startelf aber wohl zu früh.

Am Freitag absolviert der 24-Jährige erst sein drittes Training bei Slomka. Er hat damit die gute Gelegenheit, die Eindrücke zu bestätigen. Schnell, dynamisch, kopfballstark, wuchtig – mit diesen Worten charakterisiert der Trainer den Neuen. „So einen haben wir gesucht und gefunden.“ Dass Diouf beim Trainingsspiel am Donnerstag in der B-Elf stürmte und er noch richtig integriert werden müsse, wie Slomka sagt, lässt für Sonnabend (Spielbeginn: 15.30 Uhr) keinen Schnellschuss mit der Nummer 39 erwarten.

In einem anderen Fall probierte Slomka ein Wechselspiel. Erst Christopher Avevor, dann Christian Schulz: Gesucht wird noch der Innenverteidiger an der Seite von Mario Eggimann. Egal, wer den Vorzug bekommt: Kalte Füße will sich 96 morgen in Berlin nicht holen.

Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel
Anzeige

Videos Sport aktuell

Anzeige

Hannover 96

SN-Sport auf Facebook

 



Top