Oberliga (peb). Der Aufsteiger gehört zu den Top-Five der Liga, die am Ende der Saison den Sprung in die Regionalliga schaffen. Nach elf Spieltagen rangieren die Gäste auf dem vierten Tabellenplatz. Das Team von Trainer Alfons Weusthof hat herausragende Qualitäten in der Offensive. Das unterstreichen die 31 Treffer eindrucksvoll, nach dem BSV Rehden (32) der beste Wert. Spieler wie Dennis Brode, Elmar Bruns, Dennis Thüroff oder Torben Rattelsdörfer sind ehemalige Regionalligaspieler und bringen eine hohe Qualität in das Team. Weusthof ist ein überaus erfahrener Trainer, der schon Emden, Oldenburg und Meppen zu Drittligazeiten trainiert hat. Der VfL wird im heimischen Jahnstadion auf eine Mannschaft treffen, die im Spiel nach vorn sehr variabel agiert und bisher spielerisch voll überzeugen konnte. Da kommt auf Bückeburg ein hartes Stück Arbeit zu.
„Wir müssen es schaffen, in jeder Phase der Partie kompakt zu stehen, unsere Ordnung nach einem Abschluss oder Ballverlust schnell zu finden und sofort gegen den Ball zu arbeiten“, sagt Nottebrock. „Einige Spieler haben da noch ihre Schwierigkeiten. Gleiches gilt im Spiel nach vorn. Auch da müssen wir uns besser orientieren und den entscheidenden Pass in die Spitze genauer spielen“, fordert Nottebrock.
In Lüneburg war Nottebrock mit dem Auftritt seiner Elf über weite Strecken der Partie zufrieden – „Wir können aber noch besser spielen!“ – nur mit dem Ergebnis nicht. Bückeburg ist gut in die Zweikämpfe gekommen, hatte mit Keeper Tim Engler einen sicheren Rückhalt und mit „Paule“ Thom einen hervorragenden Organisator der Abwehr. Bückeburg zwang Lüneburg zu Fehlern, hatte optische Vorteile im Mittelfeld und spielte sich auch Chancen zur 2:0-Führung heraus, die aber von Bastian Könemann, Burak Buruk und Alexander Bremer nicht konsequent genutzt wurden. Nach dem Ausgleich kassierte der VfL sehr schnell den zweiten Treffer. In der Schlussphase drängte Bückeburg auf den Ausgleich, öffnete die Abwehr, erzielte ein reguläres Tor, das nicht anerkannt wurde, kassierte kurz vor dem Schlusspfiff ein Kontertor und die Punkte waren weg.
Vor dem Spiel gegen Holthausen steht mit Jan-Eike Raschke nur ein Name auf der Ausfallliste. Jean-Paul Thom soll in der ersten Mannschaft nicht festgespielt werden und wird an diesem Wochenende in der Startelf der Reserve stehen. Dennis Peter, Moritz Heine und Nils Rinne kehren in den Kader zurück.
Trotz der rosigen Personalentwicklung ist sich Nottebrock sicher: „Wenn wir gegen Holthausen/Biene keinen Sahnetag erwischen, wird es schwer für uns, gegen diesen Gegner bestehen zu können. Wir müssen für jeden Punkt „ackern wie ein Gaul“, da muss alles passen. Trotzdem freuen wir uns auf das Duell mit dem Top-Team.“
SN-Online.de Anmeldung
