Bezirksliga (uk/peb). FC Eldagsen – VfR Evesen (Samstag, 16 Uhr): Im Team von Trainer Frank Malisius grassiert die Grippewelle. Ein geregeltes Training konnte nicht stattfinden. Definitiv fehlen werden Ralf Büscher, Stanislaw Gutsch, Alexander Kohl und Timon Paasch, der Glück im Unglück hatte, und bei dem Zusammenprall mit Selim Kilinc am letzten Sonntag „nur“ einen Nasenbeinbruch davonzog. Frederik Reygers, Tobias Feldmann, Timo Engwer, Alexander Schröder, Eugen Gutsch und Sülyman Kahraman sind angeschlagen, müssen aber spielen. „Trotz aller Verletzungssorgen fahren wir optimistisch nach Eldagsen“, sagt Malisius. „In der letzten Saison haben wir dort sogar gewonnen. Eldagsen ist lange nicht mehr so stark, wie im Meisterschaftsjahr, zeigt Schwächen im Angriff und der Abwehr. Wenn wir die mentale Sicherheit und das fehlende Selbstvertrauen zurückgewinnen, könnte ein Punkt drinliegen“, blickt Malisius voraus. Der VfR Evesen baut beim Spiel in Eldagsen auf eine große Fanunterstützung und hofft, dass am Samstag viele Anhänger mit dem Mannschaftsbus mitfahren, der um 14 Uhr am Sportplatz startet.
TSV Barsinghausen – SV Union Stadthagen (Sonntag, 15 Uhr): Der SV Union trat in den vergangenen Wochen als Eichhörnchen der Bezirksliga auf: hier ein Pünktchen, dort ein Pünktchen. Man kam mit der Sammelei nicht recht vom Fleck. Gegen den FC 08 Boffzen waren dann gleich drei Nüsse im Sack und jetzt bietet sich die Gelegenheit, mit einem Sieg beim Tabellenvorletzten einen großen Sprung zu machen.
Der SV Union brennt derzeit kein spielerisches Feuerwerk ab. Aber das Team macht das Beste aus den vorhandenen Möglichkeiten – und hat sich den Aufwärtstrend der letzten Wochen erkämpft. Außerdem befindet sich Torjäger Ylli Syla derzeit in einer blendenden Verfassung, war von den überforderten Boffzenern nicht zu stoppen.
Nun als der TSV Barsinghausen, der etwas überraschend im Tabellenkeller zu finden ist. Der TSV hat am ersten Spieltag beim SV Nienstädt 09 gewonnen und ist seitdem sieglos. Vor allem in der Abwehr scheint es zu klemmen.
FC Stadthagen – TuS Germania Hagen (Sonntag, 15 Uhr): Der nächste Gegner ist immer der schwerste. Diese Weisheit wird FC-Trainer auch an seine Spieler weitergeben. Denn nichts käme jetzt ungelegener, als Germania Hagen zu unterschätzen. „Hagen ist ein unangenehmer Gegner und hat in den letzten Wochen Selbstvertrauen getankt. Außerdem verfügt der Gegner über schnelles und flüssiges Konterspiel“, sagt Mitschker und mahnt: „Wir müssen uns voll auf dieses Spiel konzentrieren, so schön der Sieg in Evesen auch war.“
Beim FC passt momentan viel zusammen. Alle Mannschaftsteile arbeiten in ihren Bereichen sehr gut und die Spieler setzen die Vorstellungen des Trainers gut in die Tat um. „Dies gilt es nun bis zur Winterpause zu konservieren – auch, wenn es bei dem derzeitigen Erfolg sicher nicht leicht wird. Die Gegner werden sich auf uns einstellen und die Platzverhältnisse werden bis zum Winter auch nicht besser“, ahnt Mitschker.
Sören Hoppe ist weiter angeschlagen, sein Einsatz ist fraglich.
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