U 17-Nationaltrainer Steffen Freund (Mitte) und sein Team begutachten den Rasen im Stadthäger Jahnstadion.
Jugendfußball (hga). Das Spiel dient zur Vorbereitung auf die im Oktober beginnende Qualifikation zur Europameisterschaft 2011. Ebenfalls in diese Kategorie fällt das Vier-Nationen-Turnier im Saarland, zu dem die Mannschaft mit Trainer Steffen Freund im Anschluss reisen wird. Gegner werden Italien, Israel sowie die Niederlande sein.
In der ersten Qualifikationsrunde zur EM trifft Titelverteidiger Deutschland auf Gastgeber Serbien, Österreich und Bosnien. Für das Spiel im Jahnstadion berief Freund nach einem einwöchigen Lehrgang in Barsinghausen 18 Spieler. Darunter auch Rani Khedira, Bruder von Nationalspieler Sami Khedira, jetzt bei Real Madrid unter Vertrag.
Am vergangenen Mittwoch besichtigte der Funktionsstab mit Trainern, Torwarttrainern, Betreuern sowie Physiotherapeuten das Stadthäger Jahnstadion. Der Stab, mit Teammanager Bastian Krebs und Coach Steffen Freund an der Spitze, befand die Anlage inklusive der Kabinen für gut.
Nur der Rasen hinterließ Stirnrunzeln. „Er ist extrem uneben, das ist nicht gut für unsere Spielweise“, monierte Freund das Spielfeld bei Platzwart Hans-Jürgen Paul. Da müsse noch gewalzt werden, um Unebenheiten zu beseitigen, forderte Freund. Paul versprach sich darum zu kümmern. „Wir versuchen, alle Wünsche zu erfüllen“, sagte Paul. Im Anschluss informierte er Ordnungsamtsleiter Edwin Schmidt über die zusätzliche Arbeit.
Die sportliche Leitung des Spiels liegt in Händen eines Emsländers. Lennart Dornieden (DJK Eintracht Papenburg) wird als Schiedsrichter die Partie leiten. An den Außenlinien assistieren Nils Riedel (TuS Schwachhausen) sowie Sebastian Berger (SV Lemwerder). Den Platz des vierten Offiziellen nimmt eine Schaumburgerin ein. Lena Dittmann (SV Victoria Sachsenhagen) achtet darauf, dass außerhalb des Spielfeldes die Regeln eingehalten werden.
Knapp 1.000 Karten setzten die Veranstalter im Vorverkauf ab. Für Kurzentschlossene besteht noch die Möglichkeit, in der SN-Geschäftsstelle oder im i-Punkt sowie an der Stadionkasse Karten zu erwerben. Der Stehplatz kostet drei, Sitzplätze fünf Euro. Die Veranstalter bitten darum, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Der Festplatz steht als Parkfläche für PKWs zur Verfügung. Beim Überqueren der Straße vor dem Stadioneingang bittet die Polizei, die dort befindliche Fußgängerampel zu nutzen.