Handball (mic). Der Neuling präsentiert sich in eigener Halle mit Jens Kruse als neuen Trainer, nachdem Erfolgscoach Ralph Schönemeier den Taktstock als Dirigent abgegeben hat. Besonders schmerzt der Weggang von Alexandras Getautas zum Ligakonkurrenten Sportfreunde Söhre als Spielertrainer. Die HSG will so schnell wie möglich in der Landesliga Fuß fassen.
Deshalb schlägt Abteilungsleiter Hermann Faust auch leise Töne an: „Wir stehen vor einer schweren Saison. Unser Ziel kann nur der Klassenerhalt sein. Zumal sich mit Manuel Schrader ein weiterer Stammspieler aus Studiengründen abgemeldet hat. Wir müssen mit dem dünnen Kader und ohne Neuzugänge das Beste aus der Situation machen.“ Faust hoffe, auf die Rückkehrer Alexander Dorndorf (Kreuzbandriss) und Ronny Heppner (Oberschenkelverletzung). Daher werden von der jungen HSG-Crew keine Wunderdinge erwartet. Die Mannschaft soll sich zunächst einmal orientieren und nicht unter Druck gesetzt werden.
Auf der Gegenseite reist die Oberliga-Reserve aus der Seeprovinz ohne große personelle Probleme an. Der letztjährige Aufsteiger bietet attraktiven Tempo-Handball und dürfte der HSG als erster Gradmesser dienen.
Anwurf: Freitag, 20 Uhr.