Unter der Woche holte SG-Coach Stefan Schmidt seine Schützlinge auf den Boden der Tatsachen zurück. Schmidt wurde nicht müde zu betonen, dass der Liebenauer Abwehrchef Tobias Naumann gefehlt habe. Allerdings war der Auftritt der SG-Abwehr schon eine Demonstration der Stärke und Geschlossenheit. Das gilt auch für Torhüter Michael Epifanio, der hinter der Abwehr eine Bank darstellte. Der SG-Coach tritt nicht ohne Grund auf die Euphoriebremse. Es gilt den dritten Tabellenplatz zu verteidigen.
In der Heide wartet dazu mit Celle der Tabellenvierte, einen Punkt und ein Spiel weniger auf dem Konto als die Schmidt-Schützlinge. Vor allen Dingen stellt Celle etwas anderes dar: die Mannschaft ist als Gegner ein anderes Kaliber als Liebenau. Das fängt beim Routinier Jörg Oehus im Tor an. Bei seinen Abschlüssen ist der SG-Angriff gefordert, größte Konzentration an den Tag zu legen. Mit Niels Kahler steht ein schneller und ausgebuffter Spieler vor der Celler Abwehr. Kahler lauert auf jeden Fehler im Aufbauspiel, um ungenau gespielte Bälle sofort abzufangen. Der dann folgende Gegenstoß ist meistens eine sichere Sache. Der zweite Brocken wartet in der Mitte. Kreisläufer Robin Kothe ist ein unangenehmer und gefährlicher Gegner. Einmal am Ball, ist Ko-the kaum zu halten.
Das Rezept für einen Erfolg wäre im Rückblick auf das Hinspiel zu suchen. Da gewann die SG mit dem größeren Siegeswillen und großem Kämpferherz sowie einem Torhüter Niklas Blomberg, der in der Schlussphase die wichtigen Bälle abwehrte. Dabei sind die Schmidt-Schützlinge gefordert, die Anspiele an Kothe besser zu unterbinden. Im Hinspiel traf Kothe neun Mal.
Die Eckpunkte sind bekannt, jetzt heißt es für die SG Hohnhorst-Haste Leistung und Siegeswillen auf das Parkett zu bringen.
Anwurf: Sonnabend, 18.30 Uhr.
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