Ruwen Filus. pr.
Niedernwöhren/Ochsenhausen (hb). „Das ist eine große Chance für mich“, sagt der 22-Jährige. „Ochsenhausen verfügt über eine exzellente Trainingsgruppe. Auch das Umfeld des Vereins ist hervorragend.“
Das Angebot aus Ochsenhausen, das an der A7 zwischen Ulm und dem Bodensee liegt, kam Filus zufolge nach der vergangenen Europameisterschaft, als der beste deutsche Abwehrspieler überraschend das Viertelfinale erreichte. „Da gab es mehrere Anfragen aus der Bundesliga“, schildert der 22-Jährige. Nach zweimonatiger Bedenkzeit entschloss sich Filus schließlich für die Tischtennisfreunde. „Aus sportlichen Gründen“, wie er betont.
Nach drei Jahren in Diensten der hessischen Bundesligisten TTV Gönnern und TG Hanau reize ihn zudem die neue Herausforderung – verbunden mit dem Ziel „mein Niveau weiter zu steigern“. Denn Filus möchte sich nicht nur in der erweiterten nationalen Spitze etablieren, sondern auch in puncto Nationalmannschaft angreifen. „Dafür gibt es bei meinem neuen Verein einfach die besten Voraussetzungen.“
Eine Stammplatzgarantie in der starken Ochsenhausener Mannschaft hat er nicht. „Aber dennoch werde ich genügend Einsatzmöglichkeiten bekommen“, ist der ehemalige Schüler des Stadthäger Ratsgymnasiums überzeugt. „Zuletzt hat kaum ein Team so viele Spiele auf nationaler und internationaler Ebene bestritten wie Ochsenhausen.“
Obwohl demnächst rund 700 Kilometer zwischen seinem neuen Arbeitgeber und dem heimatlichen Niedernwöhren liegen, soll und wird der Kontakt zu Eltern und Freunden nicht abreißen, sagt Filus. „Ich werde auch weiterhin zwei- bis dreimal pro Jahr mehrere Tage zuhause auf Besuch sein.“