Handball (hga). HSG-Coach André Steege wollte denn auch nicht so genau beziffern, mit wie vielen der 60 Spielminuten er richtig zufrieden war. „Gar nicht so einfach zu sagen“, meinte der Coach. Springe sei immer unbequem zu spielen, weil sie eine starke Abwehr hätten, es sei ein schweres Spiel gewesen. „Wir werden sicherlich über die ersten Minuten reden“, fügte Steege hinzu. Immerhin gelang die Revanche für die bislang einzige Saisonniederlage. „Uns fehlten fünf Spieler, wir wollten es geringer gestalten, nicht mit neun Toren verlieren“, meinte Springes Mittelmann Marcel Ketelhake.
Bis zum 7:6 (16.) hatten die Steege-Schützlinge reichlich Mühe mit den Gästen. Dann nutzte die HSG Schaumburg Nord eine steigende Fehlerquote der Gäste zu Tempogegenstößen und zum 11:7. Dann war Schluss mit Tempo, das Spiel war zerfahren, die HSG produzierte ihrerseits überflüssige Fehler. Nach dem Seitenwechsel dauerte es einige Zeit, ehe die HSG besser ins Spiel kam. Allerdings zeigten die Steege-Schützlinge Probleme, wenn die Angriffe nicht über Tempogegenstöße liefen. Der Treffer von Julian Frädermann zum 25:18 (50.) war die Vorentscheidung, Springe baute zusehends ab und musste sich endgültig beugen.
HSG Schaumburg Nord: Frädermann 6, Lattwesen 5, Kleine 5, Philipp Daseking 4, Kutschera 3, Brockmann 3, Tatge 2, Konopka 2, Dohmeier 2.
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