Kreis Schaumburg (jö./ku.). FC Stadthagen – FC Springe (Sonntag, 15 Uhr): Der FC Stadthagen hat am Sonntag den Tabellendritten FC Springe zu Gast, der einen ähnlich sachlichen Fußball spielt wie die Kreisstädter. Mit langen Bällen und Flanken geht es auf direktem Weg Richtung gegnerisches Tor. Kurze Pässe sind selten. Die Stadthäger verloren zwar am Dienstag drei Punkte, ließen aber nicht ihre Moral in Barsinghausen.
„Wir hatten einen Lattentreffer und zwei Chancen, ehe wir aus dem Nichts das 0:1 kassieren“, berichtet Lars Reuther. „Es hätte auch anders laufen können. Unsere Leistung und das Spiel waren in Ordnung.“
SV Sachsenhagen – HSC BW Tündern II (Sonntag, 15 Uhr): Klare Worte des Sachsenhäger Trainers Jürgen Hensel vor dem Schicksalsspiel seiner Mannschaft gegen die Gäste aus Tündern: „Wenn wir dieses Spiel nicht gewinnen, werden wir wieder in die Kreisliga rutschen und die Saison ist vorbei.“ Am Nachholspieltag waren die Sachsenhäger beim SV Gehrden nicht erfolgreich. Bei näherer Analyse von Jürgen Hensel handelt es sich dabei aber nicht um ein Resultat mangelnder Einstellung oder Bereitschaft in seinem Team. „Gehrden war ein richtig starker Gegner, der an diesem Abend ganz starken Fußball gezeigt hat. Für uns war da wirklich nicht mehr möglich und der Sieg der Gehrdener war auch wirklich verdient.“ Allerdings sieht es im Lager der Sachsenhäger gerade in dieser schwierigen Endkampfphase nicht besonders rosig aus. Die Verletztenliste wird immer länger. Außer Bastian Pawlik sind noch Marcel Richter, Marcel Fritsche, Philipp Winkler, Tim Hensel, Stefan Kienapfel und Björn Riesen gegen Tündern außer Gefecht.
SpVgg. Bad Pyrmont – TuS Niedernwöhren (Sonntag, 15 Uhr): Nach dem „Pflichtsieg“ gegen HSC BW Schwalbe Tündern ist in Niedernwöhren noch lange keine Entwarnung gegeben. Trainer Vogt hat den Ernst der Lage seiner Mannschaft durchaus im Fokus: „Das war ein kleiner Schritt in Richtung Relegation. Jeder, der die Tabelle lesen kann, sieht, wie eng es da unten im Keller ist, und dass es am Ende eine hauchdünne Entscheidung geben wird.“
Zumal das Restprogramm der Niedernwöhrener schwer erscheint. Zunächst steht ein Auswärtsspiel gegen die SpVgg. Bad Pyrmont am kommenden Spieltag an, dann stellt sich der FC Springe in Niedernwöhren vor. Und dass die Gehrdener noch keine Sommerpause haben, zeigte die starke Vorstellung gegen den SV Victoria Sachsenhagen. Anschließend geht es zum ein Auswärtsspiel in Springe, es folgt der letzte Saisonauftritt vor eigenem Publikum gegen SV Union Stadthagen. Trainer Vogt hat derzeit keine Verletzungssorgen.
VfR Evesen – TV Leveste (Sonntag, 15 Uhr): Vor dem Heimspiel seiner Mannschaft gegen TV Jahn Leveste kam Evesens Coach Frank Malisius ins Grübeln: „Es war bislang eine verrückte Saison und ich glaube, dass wir noch ein paar Pünktchen brauchen, um wirklich auf der sicheren Seite zu stehen. Dabei haben wir einen kleinen Rekord hingelegt, insgesamt elfmal Unentschieden gespielt. Und das waren teilweise ganz hauchdünne Resultate. Hätten wir nur bei einem Drittel dieser Remis-Spiele den möglichen Dreier geholt, könnten wir uns heute in aller Ruhe zurücklehnen und den Endkampf völlig gelassen angehen.“
Personell wird es am Sonntag ein paar Veränderungen geben. Christian Förster verletzte sich im Spiel gegen FC Stadtoldendorf an der Schulter, wird weiter ausfallen. Auch Alexander Rettig im Abwehrzentrum wird ausfallen. Er hat einen Ermüdungsbruch im Fuß.
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