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Eisschnellläuferin

Sporthilfe gewährt Eliteförderung für Pechstein


Die Stiftung Deutsche Sporthilfe hat Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein aufgrund Ihrer Bronzemedaillen bei der WM 2011 rückwirkend zum 1. Juli 2011 in die Eliteförderung aufgenommen.
Foto: Die Stiftung Deutsche Sporthilfe hat Claudia Pechstein rückwirkend in die Eliteförderung aufgenommen.

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe hat Claudia Pechstein rückwirkend in die Eliteförderung aufgenommen.

© dpa

Berlin. „Ihr Bundesfachverband hat die Aufnahme in die Eliteförderung aufgrund Ihrer Bronzemedaillen bei der WM 2011 für sie beantragt. Die Gutachter der Sporthilfe haben dem Antrag rückwirkend zum 1.7.2011 zugestimmt“, heißt es in dem von Vorstandsmitglied Jörg Adami unterzeichneten Schreiben. Indes reagierte die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) am Freitag „mit Unverständnis“ auf Medienberichte zu den Ermittlungen gegen den ehemaligen Arzt Andreas Franke am Olympiastützpunkt Thüringen, in denen auch Pechstein als Patientin genant worden war. „Er ist nach unserer Auffassung aus rechtlicher als auch aus medizinischer Sicht eine unkorrekte Darstellung und belastet das laufende Ermittlungsverfahren“, kritisierte die DESG.

„Die auf rechtlich unzulässigem Weg erworbene und lancierte Namensliste von möglicherweise behandelten Sportlern und die selektive Veröffentlichung von einzelnen Sportlern, stellt eine unerträgliche Vorverurteilung der benannten Sportler dar“, heißt es in dem von DESG-Präsident Gerd Heinze unterzeichneten Schreiben. 

dpa

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