Navigation:
AboPlus Anzeigen- und Abo-Service
Knabenchor Domspatzen

Bistum Regensburg informiert über Missbrauchsfälle


Das Bistum Regensburg hat am Freitag über vermehrte Hinweise auf Missbrauchsfälle in der Zeit zwischen 1958 und 1973 berichtet. „Wir führen diese Zunahme auf Presseberichte zurück“, sagte Bistumssprecher Clemens Neck. Das Bistum wolle die Aufarbeitung systematisch „und nicht in Häppchen“ angehen, betonte er vor Journalisten.
Regensburg

Regensburg

© ap

In Regensburg waren am Donnerstag auch Hinweise auf Fälle beim weltberühmten Knabenchor Domspatzen vor mehr als 40 Jahren bekannt geworden.

Die Diözesan-Beauftragte für sexuellen Missbrauch, Birgit Böhm, bat alle Betroffenen, sich zu melden. „Ich möchte dazu ermutigen, Leid beim Namen zu nennen, zu bearbeiten und auf diese Weise Schmerz zu lindern oder aufzulösen“, sagte sie. Neck berichtete über Jahrzehnte zurückliegende Fälle, „die im Prinzip bekannt waren“ und zu Verurteilungen geführt hätten, allerdings fehlten dem Bistum Details. Den vorliegenden Hinweisen betroffener Opfer sei zu entnehmen, dass es sich sowohl um Übergriffe wie übermäßige Prügelstrafen und Demütigungen als auch um sexuelle Misshandlungen gehandelt habe.

Ziele der Aufklärung durch das Bistum seien Gerechtigkeit und Hilfe für die Opfer, die straf- und kirchenrechtliche Verfolgung der Täter und die Verhinderung künftiger Missbrauchsfälle, sagte Neck.

dpa

Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Meist gelesen aus Welt im Spiegel

Videos aus aller Welt

Facebook

Städtewetter
Tagestemperatur
°
Nachttemperatur
°
Regenprognose
%
Windstärke
km/h
Pollenflug


Top