Lufthansa macht Ernst mit ihrem umfassenden Sparprogramm „Score", das innerhalb von drei Jahren das jährliche Ergebnis um 1,5 Milliarden Euro verbessern soll. Europas umsatzstärkster Luftfahrt-Konzern stellte am Freitag in der Mitarbeiterzeitschrift „Lufthanseat" erste Details aus einigen Geschäftsbereichen vor.
Schicksalstag bei Schlecker: Für die verbliebenen Mitarbeiter geht es um alles. Wird das Unternehmen zerschlagen oder kommt doch noch ein Verkauf an einen Investor zustande? Alle blicken auf den Karstadt-Eigentümer Berggruen.
Der pannenreiche Facebook-Börsengang ist nun auch ins Visier der Politik geraten. In Washington stellt man sich die Frage, ob alle Anleger gleich behandelt wurden, oder ob einige wenige einen Informationsvorsprung hatten.
4,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt, weniger Arbeitsstunden für Ältere und flexiblere Zeiten für alle - mit diesem Ergebnis ist der Tarifkonflikt in der Chemie-Industrie nach zwei Verhandlungsrunden beendet.
Der starke Schweizer Franken lockt etliche Eidgenossen zum Einkaufen in die günstigere Eurozone. Doch Firmen wie BMW oder Nikon wollen das verhindern, meint zumindest die Wettbewerbsbehörde in Bern - und bittet die Konzerne zur Kasse. BMW wehrt sich energisch.
Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Beim weltgrößten Computerhersteller Hewlett-Packard sollen 27.000 Leute gehen. Die Mitarbeiter müssen auch für die Fehler des Managements büßen.
Die Bundesbank setzt Athen die Pistole auf die Brust: Wenn die nächste Regierung das vereinbarte Sparprogramm nicht einhalte, dürfe kein Geld mehr fließen. Die Sorgen um die Zukunft Griechenlands wachsen. Die Börsen gehen auf Talfahrt, der Euro rutscht ab.
Der Euro ist am Mittwoch vor dem EU-Gipfel zur Schuldenkrise auf den tiefsten Stand seit Juli 2010 gefallen. Hauptbelastungsfaktor für die europäische Gemeinschaftswährung ist laut Experten die für 17. Juni angesetzte Neuwahl in Griechenland.
Europas größter Software-Hersteller SAP hält für seine Aktionäre auf der Hauptversammlung eine Überraschung bereit: eine Milliarden-Übernahme im Cloud-Geschäft. Der Zukauf Ariba ist der weltweit zweitgrößte Anbieter in der Internet-Datenwolke.
Die teilverstaatlichte Commerzbank macht dem Steuerzahler weiter Hoffnung auf Zinszahlungen für die restlichen Rettungsmilliarden. Die Aktionäre dagegen müssen sich auf ein schwaches Geschäftsjahr einstellen.
Die Hamburger Hermes-Gruppe musste sich in der Vergangenheit mit Vorwürfen wegen der Behandlung ihrer Fahrer herumschlagen. Dagegen ist sie vorgegangen. Nun geht es für den Dienstleistungs- und Logistikkonzern um die globale Expansion und E-Commerce.
Die Ölpreise sind am Dienstag leicht gestiegen und haben damit ihre Erholung seit Beginn der Woche weiter fortgesetzt. Am frühen Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung 108,90 US-Dollar. Das waren neun Cent mehr als am Vortag.
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