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Deutschland / Weltweit Gewerkschaft kündigt für Dienstag Streiks an sechs Flughäfen an
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Weltweit Gewerkschaft kündigt für Dienstag Streiks an sechs Flughäfen an
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20:24 14.01.2019
Deutschlands größter Flughafen in Frankfurt bereitet sich auf den geplanten Warnstreik des Sicherheitspersonals am Dienstag vor. Quelle: Silas Stein/dpa
Frankfurt/Hannover

Reisende müssen an den Flughäfen in Frankfurt, Hannover, Bremen, Leipzig/Halle, Dresden und Erfurt am kommenden Dienstag mit Einschränkungen rechnen. Die Gewerkschaft Verdi rief das Sicherheitspersonal zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Wie Verdi am Sonntag mitteilte, sind an den Standorten in Hannover-Langenhagen und Bremen Aktionen der Streikenden geplant.

Flughafen Frankfurt bereitet sich vor

Deutschlands größter Flughafen bereitet sich bereits auf den geplanten Warnstreik am Dienstag vor. Wie ein Sprecher des Flughafens sagte, soll sich ein spezielles Team um die Passagiere kümmern, die wegen des Streiks nicht wie geplant in einen Flieger steigen können. Dazu gehöre etwa die Bereitstellung von Verpflegung, Decken und Feldbetten. Der Ausstand am kommenden Dienstag könnte den Flughafen in Frankfurt weitgehend lahmlegen. Die Gewerkschaften Verdi und DBB haben dort die etwa 5000 Mitarbeiter, die dort für die Kontrolle von Passagieren und Fracht zuständig sind, zu einem fast ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Gestreikt werden soll von 2 bis 20 Uhr.

Verdi verlangt einheitlich 20 Euro brutto pro Stunde

Anlass ist der laufende Tarifkonflikt, in dem die Gewerkschaften für die bundesweit 23.000 Beschäftigten im Bereich der Passagier-, Fracht-, Personal- und Warenkontrolle an den Flughäfen eine einheitliche Bezahlung fordern. Verdi verlangt brutto 20 Euro pro Stunde, der DBB fordert einen Stundenlohn von 19,50 Euro. Das wäre ein Plus im teilweise hohen zweistelligen Prozentbereich - derzeit ist die Bezahlung je nach Region und Tätigkeit unterschiedlich.

Die Arbeitgeber halten das für unrealistisch, sie bieten nach eigener Darstellung ein Plus von bis zu 6,4 Prozent. Für Verdi ist das zu wenig - nach Berechnung der Gewerkschaft wäre das nur ein Plus von 2 Prozent für das Gros der Beschäftigten.

Von RND/dpa

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