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Deutschland / Weltweit Martin Schulz will kein Diesel-Verbot
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Weltweit Martin Schulz will kein Diesel-Verbot
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15:42 10.07.2017
Martin Schulz (SPD) macht den Autoherstellern Mut: Der Diesel sei noch lange nicht überholt. Quelle: dpa
Ingolstadt

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz ist gegen Diesel-Fahrverbote in Städten mit hoher Feinstaubbelastung. „Es macht keinen Sinn, Diesel-Fahrverbote auszusprechen“, sagte Schulz am Montag während seiner Sommerreise bei einem Besuch der Audi-Werke im bayerischen Ingolstadt. In Stuttgart wurde bereits beschlossen, von 2018 an bestimmte Straßen an Tagen mit hoher Feinstaubbelastung für Dieselfahrzeuge zu sperren. Auch München und weitere Städte erwägen dies.

Schulz warnte vor einem zu frühen Abgesang auf den Diesel: „Der Diesel-Motor wird noch eine gewisse Zeit gebraucht werden.“ Die Grenzwerte müssten aber eingehalten werden sowie die Verbrennungsmotoren effizienter gebaut werden. Nach dem Abgasskandal bei Volkswagen und der VW-Tochter Audi forderte Schulz volle Transparenz. Die Unternehmen sollten ehrlich sein: „Ihr müsst, wenn Fehler gemacht worden sind, auch zu den Fehlern stehen“, sagte Schulz vor einer Werksführung mit dem Audi-Management.

Von RND/dpa

Der Abgas-Skandal bei Volkswagen zieht weitere Kreise. Nach Audi ist nun auch der Sportwagenbauer Porsche offiziell Gegenstand der Ermittlungen. Es bestehe der Anfangsverdacht des Betruges und der strafbaren Werbung, teilte die Behörde am Montag mit.

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Apple rüstet auf: Am Montag gab das US-amerikanische Unternehmen bekannt, dass man derzeit das bereits zweite Rechenzentrum in Dänemark plane – noch bevor das erste fertiggestellt wurde.

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In Deutschland läuft das Geschäft für Volkswagen nicht gut: Die Verkaufszahlen der Kernmarke VW sind im 1. Halbjahr um 5,2 Prozent eingebrochen. Grund ist vor allem die Diesel-Affäre. Doch in anderen Ländern konnten die Wolfsburger das Minus mehr als ausgleichen. 2,93 Millionen Wagen wurden verkauft – 0,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

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