Das sagte Merkel in einem Interview für die Sendung "Münchner Runde" des Bayerischen Rundfunks.
"Die Bürgschaft, die wir gegeben haben, reicht auch über den Wahltag. Aber jeder Tag, den es eher entschieden wird, ist gut." Unternehmen und Mitarbeiter müssten schließlich wissen, wie es mit Opel weitergehe. "Viele Arbeitnehmer warten in Europa darauf und ich denke, General Motors wird das auch verstehen."
Die Bundesregierung habe sich "richtigerweise" früh auf die Umstände festgelegt, unter denen eine Staatsbürgschaft vergeben werde, sagte die Kanzlerin. Bei GM seien nach der Neustrukturierung des US-Konzerns die Aufsichtsgremien neu besetzt worden, deswegen verstehe sie gut, dass in dem Unternehmen noch einmal "viele Fragen gestellt werden". Die offenen Punkte sollten aber nun rasch geklärt werden, sagte Merkel.
afp
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