Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Deutschland / Weltweit Stillstand im Volkswagen-Werk
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Weltweit Stillstand im Volkswagen-Werk
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:00 22.09.2016
Nichts geht mehr: Wegen einer defekten Presse stehen im VW-Werk in Wolfsburg die Bänder bis Dienstag still. Quelle: dpa
Wolfsburg

Abermals schlechte Nachrichten für das VW-Stammwerk in Wolfsburg: Der Schaden an einer Blechpresse zwingt die Produktion des Verkaufsschlagers VW-Golf zum Stillstand. „Das hat zur Folge, dass die Golf-Fertigung ab Freitag (Frühschicht) sowie am Montag und Dienstag ruhen wird. Die Mitarbeiter sind bereits informiert worden. Wann die ausfallenden Schichten nachgeholt werden, ist derzeit noch in Abstimmung“, berichtete ein Konzernsprecher.

Weiter erklärte der Sprecher: „Der Bruch eines Pleuels im Antrieb einer Großpresse am Standort Wolfsburg führte am späten Mittwochnachmittag zu einer technischen Störung im Bereich der Fertigung. Teilbereiche des nachgelagerten Fahrzeugbaus am Standort Wolfsburg können aufgrund dieses technischen Problems aktuell nur eingeschränkt mit Seitenteilen für den Karosseriebau versorgt werden.“

Wolfsburg gilt als größte Autofabrik der Welt

Vor wenigen Wochen hatte ein Streit mit Zulieferern auch im Stammwerk für massive Probleme bis hin zu tagelangen Produktionsausfällen gesorgt. Das Werk in Wolfsburg gilt als die weltgrößte zusammenhängende Autofabrik. Sie produziert pro Jahr mehr als 800.000 Fahrzeuge, neben dem Golf noch den kleinen SUV Tiguan und den Van Touran.

In der Regel federt der Autobauer Probleme wie die freien Tage mit Zeitkonten ab. Mitarbeiter erhalten also weiter den gewohnten Lohn.

Von RND/dpa

Schwarzmaler fürchteten wegen der Flüchtlingskrise in Deutschland einen Einbruch auf dem Arbeitsmarkt. Experten sehen das ganz anders.

22.09.2016

Auch in Zukunft werden Firmenerben vom Fiskus verschont, wenn sie das Unternehmen längere Zeit fortführen und Arbeitsplätze erhalten – darauf haben sich Vermittler von Bundestag und Bundesrat in letzter Minute geeinigt.

22.09.2016

Der dänische Reederei- und Öl-Gigant A.P. Møller-Mærsk spaltet sich auf. Damit will das Unternehmen die Krise in beiden Branchen besser bewältigen.

22.09.2016