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Deutschland / Weltweit VW setzt auf vernetztes Fahren
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Weltweit VW setzt auf vernetztes Fahren
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11:46 05.12.2016
Matthias Müller (rechts), Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, zusammen mit dem VW-Manager Ole Harms, der die neue Mobilitätsmarke Moia leiten soll. Quelle: dpa
Berlin

Sein jüngstes Kind stellte der VW-Konzern am Montag auf der Technologiemesse Techcrunch in London vor. Bei Moia ist vieles anders als bei den anderen VW-Marken: Das Geschäft sind nicht Autos, sondern Dienstleistungen, die Mannschaft ist mit derzeit 50 Personen noch überschaubar, und ihren Sitz wird sie nicht in Wolfsburg, sondern in Berlin haben. Man müsse seinen Markt schließlich kennen, sagt Moia-Chef Ole Harms. Denn starten wird man Ende nächsten Jahres in Europas Metropolen.

Der Kern des neuen Unternehmens ist der Fahrdienstanbieter Gett - ein Uber-Konkurrent, bei dem Volkswagen vor einigen Monaten eingestiegen ist. Er soll der führende Anbieter in Europa werden. Dabei kommen auch VWs Autobauer zum Zug: Sie sollen den Fahrern, die nach europäischen Regeln arbeiten, die Fahrzeuge liefern. Das zweite Standbein wird ein Shuttle-Service sein. Die Wagen sollen auf Abruf Fahrgäste einsammeln und an ihre Ziele bringen - eine Art Buslinie mit Route nach Wunsch. Am Anfang könnten das VW Multivans sein, doch die Pläne gehen viel weiter. Es seien eigene Fahrzeuge in der Entwicklung, die möglichst variabel für die Bedürfnisse der Fahrgäste sein sollen, sagt Harms, der sich zu Details noch bedeckt hält: Nächstes Jahr werde es mehr geben.

„E-Flotte wird Städte leiser und sauberer machen“

Was jetzt klein anfängt, wird nach Harms Überzeugung in einigen Jahren ein Milliardenkonzern sein. „Der Markt ist noch in einer sehr frühen Phase“, sagt der Moia-Chef. Alle großen Zentren der Welt stünden vor den gleichen Herausforderungen verstopfter Straßen und verschmutzter Luft. „Die Lösung können nicht einfach mehr Autos sein.“ Die neue VW-Tochter werde Partnerschaften mit den „weltweit fortschrittlichsten Städten“ bilden, um den Nahverkehr zu ergänzen. „Unsere E-Flotte wird die Städte leiser und sauberer machen“, glaubt Harms.

Von RND/Stefan Winter

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